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Vermischtes:
Gegrilltes, Gebackenes und Gezapftes im Tiergehege





Eisenhüttenstadt (han). Zum Sommerfest ins Tiergehege auf der Insel hatte der Förderverein am Sonntag eingeladen. Mit einem etwas bangem Blick auf das Thermometer meinte Vereinsvorsitzende Kathrin Flügel am Tor nur: „Vorbereitet ist alles, die Gäste können kommen und etwas Schatten haben wir ja auch.“ Zunächst vereinzelt begrüßte sie die ersten Gäste, doch am Nachmittag wurden es dann doch mehr an diesem heißen Sommertag.
Zum kühlen Nass führte die Gänsemama ihre Gössel zum Teich, der dank der Initiative von Mitarbeiter Amadeus Wannewitz nun wieder eine wunderschöne Fontäne hat. Angenehm kühl war es in deren Nähe.
Bei den anderen Tieren herrschte eher Mittagsmüdigkeit, alle suchten irgendwie Schatten unter Bäumen, in Höhlen oder in Ställen. Selbst die Präriehunde, die sonst durch Gehege toben hatten nur einen Wächter abgestellt. Herbert und Anneliese, die beiden neuen hüftgroßen Dahomay-Rinder sowie die Bewohner dieses Biotops waren fast die einzigen, die sich im Schutz der großen Laubbäume bewegten und gemächlich mit Nandus und Hirschen das Revier durchstreiften. Dafür fand bei den Kindern die Straßenmalerei anklang, die zumindest bis zum nächsten Regen den Eingangsbereich zierte.
Während die Eltern plaudernd über den Hauptweg schlenderten, hatten die Kinder viel Spaß dabei zu entdecken, wer so in den Gehegen wohnte und wer vor allem zu sehen war. Immer mehr zog der Duft von Kaffee und Bratwurst vom Grill durch den hinteren Teil des Tiergeheges und es dauerte auch nicht lange bis die ersten Gäste beim Küchenbuffet anstanden und es andere zum Grillplatz und zu den Zapfhähnen zog. Betreut wurden diese Stände wie immer von den Vereinsmitgliedern bzw. deren Freunden. Vereinsvorsitzende Kathrin Flügel übernahm derweil die Begrüßung am Einlass, der übrigens für Kunden der Sparkasse Oder-Spree zum Sommerfest 2022 kostenlos war. Spenden durften aber abgegeben werden, was viele auch taten.
Apropos Spenden. Auffallend auf der linken Seite des Eingangsbereiches war ein großes Steinmosaik mit lauter bemalten Steinen. Dieses entstand aus der Steinschlange. In einem Aufruf in Kooperation mit dem Stadtteilbüro „office“ und den Stadtwerken, hatte der Förderverein gebeten, bemalte Steine abzugeben. Für jeden bemalten Stein wollten die Stadtwerke einen Euro zahlen, wenn 1.000 dieser Steine für eine Schlange zusammenkämen. Im Endeffekt waren es rund 1.600 Steine und das Tiergehege erhielt mehr als 1.000 Euro, was Chefin Vivian Schmiede und ihre vier Mitarbeiter natürlich sehr freute. „Ja, jede Spende hilft uns weiter. Denn die Tiere haben immer Hunger, egal, wie viele Besucher kommen.“ Hier hakt Kathrin Flügel ein: „Während der Corona-Pandemie mussten wir sehen, wie wir über die Runden kommen. Kurzarbeit kam als Verein nicht in Frage, mit Corona-Geld sah es mau aus und Besucher durften auch nicht kommen. Wir haben es geschafft und ich bedanke mich bei allen, die uns dabei geholfen haben.“ Das Halloweenfest 2021 hat den Leuten vom Förderverein dabei richtig gut unterstützt durch die schwierige Zeit zu kommen. Ein Übriges trugen die treuen Tiergehege Besucher und die Ehrenamtler bei, ohne die auch der normale Betrieb nicht funktionieren würde. Sie sind ein Garant dafür, dass das Tiergehege nicht nur eine Bereicherung für die Stadt bleibt, sondern mit seinen 290 Tieren, die 44 Arten repräsentieren auch ein attraktives Ausflugsziel für Große und Klein ist. Zu sehen gibt es derzeit Nachwuchs bei den Fasanen, Hühnerkücken, Gössel, Wildscheinnachwuchs und Jungtiere bei den Mufflons.

Für den Verein, der die gesamte administrative und personelle Verantwortung trägt ist „jede Form der Unterstützung willkommen“, so die Vereinsvorsitzende, die auch gern die von ansässigen Betrieben annimmt, sei es für Reparaturen oder kleiner Bauarbeiten.

Fotos: han

Eingetragen am 20.06.2022 um 04:41 Uhr.
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