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Burg Beeskow (pm). Ganz Ohr sollte sein, wer demnächst die neue Jahresausstellung des museums oder-spree auf Burg Beeskow besucht: Diesmal geht man den Geräuschen, Tönen und Klängen des Landkreises Oder Spree auf den Grund und fragt sich, wer da lauscht und was da lärmt. Ab dem 22. Februar 2026 wissen wir mehr.
Inspiriert vom aktuellen kursbuch oder-spree und vermittelt durch ausgewählte Exponate, treffen Protagonistinnen und Protagonisten aufeinander, deren Geschichten unterschiedlicher kaum sein könnten, die sich aber ob leise oder laut in unserer Region Gehör verschaffen. Sei es Sirenenalarm oder Jagdhornbläserei, Oper oder Musical, Gesang oder Blaskapelle, Waldbaden oder Meditation was als Schallereignis physikalisch gesehen allein durch Frequenz, Lautstärke und Lautlänge bestimmt wird, weckt starke Emotionen. Unter unseren Sinnen ist der für das Hören am aktivsten weshalb er in der neuen Ausstellung »lauschen und lärmen. museum polyphon« durchaus ausgereizt werden kann: So darf man testen, wie sich Schallwellen körperlich anfühlen und was akustische Signale sichtbar macht, auf welche Weise aus aufgenommenen Geräuschen ein Klangwerk entsteht und womit sich Taube, Rest- und Schwerhörige im Alltag behelfen. Dank einer Förderung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung mit Hilfe des PS-Lotterie-Sparens gemeinsam mit der Sparkasse Oder-Spree wird die Ausstellung zu einem akustischen Highlight, das bis zum Ende des laufenden Jahres besichtigt werden kann.
Eröffnet wird am Sonntag, dem 22. Februar 2026, um 11 Uhr im museum oder-spree auf Burg Beeskow, mit kostenfreiem Eintritt bis zur Schließung um 17 Uhr.
Abbildungsnachweis: 1_Hörrohr, 19. Jahrhundert, Herkunft unbekannt, Sammlung: museum oder-spree, Foto: Bernd Choritz
2_Tischbumbass, 1970er-Jahre, Markneukirchen (DDR), Sammlung: Museum Utopie und Alltag, Bestand Alltagskultur, Foto: Bernd Choritz
3_In der Reichenwalder Wohnstätte der Hoffnungstaler Stiftung Bandmitglieder Wolfgang, Angelo und Peter proben mit Andreas Janitz (2. v. r.), Foto: Andreas Batke
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