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Eisenhüttenstadt (pm). Welche Rolle spielt die Europäische Union ganz konkret für eine Stadt wie Eisenhüttenstadt? Dieser Frage gingen heute Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in einer Gesprächsrunde mit Bürgermeister Marko Henkel im Rahmen des Unterrichts im Fach Politische Bildung nach.
In dem offenen Austausch erläuterte der Bürgermeister, wie Entscheidungen auf europäischer Ebene das Leben vor Ort beeinflussen. Vor allem für die Bereiche Stadtentwicklung und Wirtschaft interessierten sich die Schülerinnen und Schüler. Der Bürgermeister erläuterte verschiedene Sanierungsprojekte, die mithilfe von EU-Fördermitteln durchgeführt werden konnten.
Beispielsweise das Förderprogramm „Zukunft im Stadtteil“ von 2000 - 2006 (75% EFRE, 20% Kommune, 5% Land Brb.) mit dem der Umbau der Fröbelringpassage sowie die Errichtung des Uferwegs im WK VI zusammenhängt. Ein Meilenstein in der Sanierung der Planstadt war die Herrichtung des Friedrich-Wolf-Theaters, welches zu 100% aus EFREMitteln finanziert wurde. Aber auch bei der Sanierung des Bollwerks im OT Fürstenberg waren EU-Fördermittel maßgeblich hilfreich. Ein neueres Beispiel war die Gestaltung des neuen Uferweges mit Brücken am Mielenzhafen, welche aus einer übergreifenden Kooperation der EU-Fonds EFRE,ELER und ESF gespeist wurden.
Die Schülerinnen und Schüler brachten auch eigene Fragen und Sichtweisen ein. So spielten die Fragen nach Ausbildung und Berufs- sowie Freizeitmöglichkeiten eine zentrale Rolle für die Jugendlichen. Vor allem wurde für die Schüler erlebbar, dass das Wirken der EU kein abstraktes Konstrukt ist, sondern bis in ihre Lebenswirklichkeit hineinwirkt.
Foto: Stadt EH |