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Neuausrichtung der deutschen Erinnerungskultur und Schutz unserer nationalen Denkmale
Auf Einladung des Arbeitskreises für Kultur und Medien der AfD-Bundestagsfraktion kamen am Montag, 4. Mai, im Deutschen Bundestag die kulturpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen, der Bundestagsfraktion und der EU-Delegation zu einem interfraktionellen fachpolitischen Austausch zusammen. Im Mittelpunkt stand die Neuausrichtung der deutschen Erinnerungskultur.
Gemeinsame Erklärung für eine Neuausrichtung der deutschen Erinnerungskultur und den Schutz unserer nationalen Denkmale
Die kulturpolitischen Sprecher der AfD kommen überein, durch entsprechende parlamentarische Initiativen auf eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Erinnerungskultur hinzuwirken.
Die bisherige Gedenkstättenkonzeption und Erinnerungskultur beziehen sich fast ausschließlich auf die Tiefpunkte der deutschen Geschichte, die mit den beiden totalitären Diktaturen auf deutschem Boden verbunden waren. Wir wollen die vielen guten Seiten der deutschen Geschichte, von Otto dem Großen bis zur Wiedervereinigung, viel stärker als bisher gewürdigt sehen und deren Gedächtnisorte und Kulturdenkmale aufwerten. Wir sind der Auffassung, dass der sogenannte Postkolonialismus keine weitere Säule der Erinnerungskultur sein kann.
Deutschland braucht endlich eine ausgewogene gesamtdeutsche Erinnerungskultur, die die Höhen und Tiefen unserer Geschichte gleichermaßen in den Blick nimmt. Die Erinnerung an den NS- und SED-Unrechtsstaat soll Bestandteil deutscher Erinnerungspolitik bleiben, sie darf diese jedoch nicht länger einseitig prägen und darf der Identifikation mit unserer schönen Heimat, seinen Menschen, unserer Kultur und Gesellschaft nicht im Wege stehen.
Zugleich sind die gesetzlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass national bedeutsame Denkmale zusammen mit der sie umgebenden Kulturlandschaft weitflächig vor baulicher Beeinträchtigung, insbesondere durch Windkraftanlagen, geschützt werden.
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