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Kultur:
Von Samen, regionalen und Weltsichten





Eisenhüttenstadt (han). Vielfältiger kann eine Ausstellung wohl kaum sein, als die im Städtischen Museum eröffnete am vergangenen Samstag. „Wildwuchs“ ist dort mit Arbeiten von Ilka Raupach bis Mitte Mai auf der einen Seite angesagt und die regionalen Künstler aus der Oderregion liefern das passende Kabinettstückchen auf der anderen Seite dazu.
Fassbares und Kräftiges, aus der Natur bekannte Formen, Farben und Materialien im Obergeschoß, die unter anderem die Künstlerin aus Caputh in Brasilien, Norwegen, Grönland und rund um den Schwielosee inspirierten. Im Untergeschoß, bekannte und unbekannte Bilder der Akteure des „Verbandes Bildender Künstler des Bezirkes Frankfurt (Oder)“ aus dem Fundus des Museums. Der Bogen der darstellenden Künste könnte kaum weiter gespannt sein, als in dieser Ausstellung in der Galerie des Städtischen Museums, die Maria Wundersee und ihr Team organisiert und an den Beginn eines Ausstellungsjahres mit insgesamt sechs derartigen Events gestellt hat.
Von den Ursprüngen des Lebens, dem Samen als Quell aller Entwicklungen, reichen die Betrachtungen über reliefartige Collagen bis hin zu mystischen und weltlichen Bildern, Porträts von politischen Persönlichkeiten und moderner Betrachtungsweise des EKO aus Künstlersicht. Nicht nur der Biologie-, Kunst- und Politikunterricht lassen sich hier für Schulen auf engstem Raum verknüpfen und regen ganz sicher zu Diskussionen an, sondern auch gestandenere Museumsgänger werden überrascht sein.
Aber zurück zu Ilka Raupach, die im Dialog mit der Senftenberger Museumschefin und Laudatorin Christiane Meister aus ihrer Laufbahn von der Lehre als Elfenbeinschnitzerin, über ihre Reisen und Arbeitsaufenthalte und die Verleihung des Brandenburgischen Kunstpreises 2022 bis hin zum Kennenlernen mit Museumsleiterin Maria Wundersee sprach und sich für diese Ausstellung nicht lange bitten ließ. „Mich fasziniert die Natur zu beobachten und aus der Natur etwas Künstlerisches zu schaffen. Das ist frisches Holz der unterschiedlichsten Arten und da sind immer Überraschungen, wie zum Beispiel Fäulnisstellen, Astlöcher oder andere Sachen dabei, die ganz besonders meine Kreativität fördern. Aus einem Kantholz aus einer Tischlerei könnte ich nichts machen“, erzählt Ilka Raupach, umringt von den Besuchern der Vernissage, die immer wieder auf die zur Oder schwimmenden Kaulquappen schauten.
Das fachkundige Publikum, bestehend aus den heimischen Künstlern zollte dafür viel Applaus und Anerkennung. Von diesen hat vom 02.09. bis zum 22.10. der Maler, Grafiker und Holzbildhauer Karl-Heinz Scharf im Vorfeld seines 85. Geburtstages eine große Ausstellung gemeinsam mit seinem Enkelsohn am gleichen Ort und wird dort einen Teil seiner 120 aktuellen Arbeiten zeigen.
Für die musikalische Umrahmung sorgten, wie schon so oft, Magdalena Rasch und Jürgen Tesch von der Musikschule in Eisenhüttenstadt.

Fotos: han

Eingetragen am 20.03.2023 um 18:06 Uhr.
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