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Auf Raritätenjagd in Brieskow-Finkenheerd




Brieskow-Finkenheerd (han). Gucken, Feilschen, Kaufen“, war wohl das Motto Vieler, die sich am Samstag Vormittag auf den Weg nach Brieskow-Finkenheerd machten. Über die Ortsgrenzen hinaus bekannt, wurde vor Jahresfrist ein Event, das so seines Gleichen sucht. Der 1. Finkenheerder Trödelmarkt war 2018 ein voller Erfolg und animierte die Mitglieder der „Kulturschmiede“, den zweiten zu Planen. „Schon die Händleranmeldungen zeigten uns, dass wir alles richtig gemacht haben und der Ansturm der Neugierigen bestätigt das, wie Sie sehen“, meinte der Vorsitzende des Vereines Maik Mende beim Blick in die Runde und setzte fort: „Die Location hier am Sportplatz ist ideal dafür und auch andere Veranstaltungen, wie das Drachenfest am 19. Oktober wollen wir hier durchführen und auch die zweijährlich stattfindende „F-Beat-Party“ soll hier stattfinden, aber die dann erst nächstes Jahr.“
Auch das jährliche Seifenkistenrennen wird von diesem Verein mit Unterstützung anderer ortsansässiger organisiert.

Rund 70 Händler hatten sich am Samstag in aller Frühe auf dem Areal eingefunden und schon kurz nach der Eröffnung gab es keine Parkplätze mehr. Familien waren zu sehen, die mit ihren Kindern gekommen waren um Gegenstände an den Mann oder die Frau zu bringen, die nicht mehr benötigt wurden, aber zum Wegwerfen zu schade waren, so wie bei Marco Henschel und Tochter Emmely aus Brieskow-Finkenheerd: „Ja wir haben uns das erst gestern überlegt, hierher zu kommen und sind das erste Mal dabei. Die Atmosphäre ist schon dieses Erlebnis Wert.“ Emmely zog es zurück ins Auto, um bei den Kuscheltieren auf dem Nebensitz zu sein. Irgendwie schien sie von der ganzen Verkaufsaktion noch nicht überzeugt. Neben typischen Familienangeboten, gab es auch die von den professionellen Trödlern, die über eine schier endlose Vielfalt von Gegenständen verfügten, die vom verrosteten Nagel bis hin zu höherwertiger Unterhaltungselektronik alles feil boten, was zwischen Böden und Kellern zu finden und noch irgendwie zu verwenden war.
Ganz auf Bücher spezialisiert war Bodo Schöfisch aus Groß Lindow, der nicht alle Schätze offen legte, denn manches schien auch bestellt zu sein. „Ja, bei Büchern gibt es durchaus mal Sonderwünsche und wenn‘s klappt hilft man ja gern“, erzählte er bereitwillig während die Gäste verweilten, in den Büchern blätterten, nach Preisen fragten und auch die eine oder andere antiquarische Kostbarkeit entdeckten.
„Genau das ist das Schöne. Wir kommen ohne ein bestimmtes Ziel hier her, lassen uns treiben und finden dann doch so Verschiedenes, was wir kaufen wollen und das handeln und feilschen macht dann richtig Spaß, wie bei diesem Kinderfahrrad für unsere Enkel. Besser geht es nicht“, freute sich Bernd Heinrich aus Fürstenwalde.
Mittlerweile waren nach etwas mehr als einer Stunden nach Eröffnung des Trödelmarktes die Parkplätze knapp geworden, die ersten Kaffeekannen alle, Bockwürste und Wiener nachgelegt und die leeren Kuchenbleche gegen volle ausgetauscht worden. Ein Zeichen dafür, dass auch der zweite Finkenheerder Trödelmarkt angenommen wurde und einem dritten nichts im Wege stehen dürfte. „Wir wollen, dass sich der Trödelmarkt zu einer Tradition entwickelt“, so Maik Mende, der mit den 26 Mitgliedern des Vereins „Kulturscheune Brieskow-Finkenheerd“ das gesellschaftliche Leben im Ort etwas bereichern will: „Genügend und vor allem tolle Ideen gibt es, aber es ist mitunter schwierig, diese umzusetzen“, resümiert er, bevor er sich den nächsten Gästen am Kuchenstand zuwandte und immer das bunte Markttreiben im Auge behielt.

Fotos: han

Eingetragen am 16.09.2019 um 04:51 Uhr.
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