ODER-NEIßE-JOURNAL
Internetzeitung für Eisenhüttenstadt & Umgebung

www.oder-neisse-info.de
Nachrichten
Politik Wirtschaft Kultur Vermischtes Polizeiberichte Sport Tourismus Ratgeber
Suche
Aktuelles

Polizeiberichte16.12.2017
Neue Sicherheitspart ...
Politik16.12.2017
Großer Zuspruch für ...
Tourismus14.12.2017
Tipps für die Weihna ...
Wirtschaft14.12.2017
Thomas Schröter als ...
Vermischtes13.12.2017
Verhandlungen erfolg ...
Wirtschaft13.12.2017
Frankfurt (Oder) pun ...
Tourismus13.12.2017
Weihnachtsstimmung i ...
Politik13.12.2017
Zum Zinsentscheid de ...
Kultur13.12.2017
LOS - Neue Finanzier ...
Kultur12.12.2017
EWE Klassik tour – K ...
Service

Branchenbuch
Termin-Kalender
Bilder der Region
Regionale Links
Redaktion

Mediendaten
Kontakt
AGB
Impressum

Kontakt unter:
0163 / 4800356
joehanisch@gmx.de

Tourismus:
Tourismus: Herbst-Special





Potsdam (TMB/pm). Tief durchatmen in den Brandenburger Wäldern, den Zug der Kraniche beobachten oder in einem bunten Hofladen stöbern - der Herbst in Brandenburg ist eine wunderschöne Jahreszeit. Mit unseren TMB-Pressenews im Oktober informieren wir Sie über die folgenden Neuigkeiten und Themen:
• Wandern durch leuchtende Wälder
• Wanninchener Kranichzeit
• Herbstlichter im ganzen Land
• Erntezeit auf dem Land
• Still durch den Herbst gleiten
.................................................................................................
Wandern durch leuchtende Wälder

Von bunt gefärbten Blättern, tief eingeschnittenen Tälern und Baumhäusern in der Uckermark

Der Herbst gilt bei vielen Wanderern als die Lieblingsjahreszeit. Das Licht der Sonne wird wärmer und bricht sich zwischen den herbstlich gefärbten Blättern. Die schon merklich frischere Luft durchstreift die Baumwipfel, so dass Wandern um diese Jahreszeit genau die richtige Aktivität ist. Wir haben deshalb die schönsten Wandertouren zusammengestellt, auf denen der „Indian Summer“ von Brandenburg besonders gut zu erleben ist.

Entdeckungen im UNESCO-Weltnaturerbe Grumsin: Eine Expedition in den Buchenwald Grumsin in der Uckermark ist wie eine Reise in die Wildnis. Und wer ihn im Oktober besucht, wird ein wahres herbstliches Feuerwerk aus bunt gefärbten Buchenblättern erleben – in gelb, orange, rot und braun. Hier stehen auf engstem Raum Buchen mit den unterschiedlichsten Formen, die rund 200 Jahre alt sind. Manche sind sogar noch älter. Der Buchenwald in der Nähe von Angermünde, mitten im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, ist seit 2011 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Mit seinen rund 600 Hektar ist der Grumsiner Forst der größte noch zusammenhängende Tieflandbuchenwald der Welt. Und wenn der Mensch nicht vor mehr als 1.000 Jahren damit begonnen hätte, die Urwälder zu roden und das Land zu bewirtschaften, sähe die Landschaft noch heute überall so aus wie im Grumsiner Forst. Führungen: immer sonntags, 13 Uhr, Anmeldung: Tourismusverein Angermünde e.V., Brüderstraße 20, 16278 Angermünde, Telefon 0 33 31. 29 76 60, E-Mail: info@angermuende-tourismus.de, www.angermuende-tourismus.de

In der Märkischen Schweiz „geht die Lunge auf samt“: Wegen der guten Luft kommen Ausflügler schon seit mehr als 150 Jahren in die Märkische Schweiz. Der Leibarzt des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm IV. stellte der Landschaft rund um den Kneipp-Ort Buckow ein erstklassiges Zeugnis aus: „Majestät, in Buckow geht die Lunge auf Samt“, soll er zu seinem König gesagt haben. Die Hügellandschaft rund um Buckow mit ihren Wanderwegen und Schluchten ist für erfahrene Wanderer, aber auch für Familien ein spannendes Terrain. Insgesamt 150 Kilometer Wanderwege führen durch die Märkische Schweiz. Ob Silberkehle, Drachenschlucht, Teufelsstein, Poetensteig oder der sagenumwobene Schermützelsee – auf kleinstem Raum wartet hier eine abwechslungsreiche Landschaft. Als Tagestour empfiehlt sich die Naturparkroute. Die rund 20 Kilometer lange Rundwanderung führt vorbei am Schermützelsee, durch Täler und Schluchten, auf sanfte Hügel mit immer wieder überraschenden Aussichtspunkten. Die Wanderung kann beispielsweise am Naturpark Besucherzentrum „Schweizer Haus“ in Buckow begonnen werden. Weitere Wandertipps unter: www.seenland-oderspree.de/Ausfluege/aktiv-im-seenland/Wandern-im-Seenland
Das Schlaubetal – Ein Kleinod im Osten Brandenburgs: Das Schlaubetal und der gleichnamige Naturpark im Seenland Oder-Spree ist noch immer ein Geheimtipp. Das Schlaubetal zählt zu den schönsten Bachtälern Brandenburgs. Diese von der Weichsel-Eiszeit hinterlassene glaziale Rinne ist ein wahres Kleinod, die von dem Flüsschen Schlaube durchflossen wird. Sie gräbt sich in Schluchten ein, hinterlässt Moore und passiert Teiche und Seen. In diesen unterschiedlichen Lebensräumen haben sich seltene Pflanzen und Tiere angesiedelt. An vielen besonders schönen Stellen gibt es Rastplätze. Meist sind dies ehemalige Mühlen wie die Ragower Mühle oder die Bremsdorfer Mühle, die heute Gaststätten mit regionaler Küche beherbergen. Start des 28 Kilometer langen Schlaubetal-Wanderweges ist in Müllrose am Großen Müllroser See. Mehr Infos: www.seenland-oderspree.de/Media/Touren/Goldener-Herbst-im-Schlaubetal

Durch die Schorfheide zur Silkebuche: Diese drei stündige Wanderung (11 km) führt durch die Eichheide zwischen Groß Schönebeck und Eichhorst zur Silkebuche. Die Tour ist eine Rundtour und startet vom Parkplatz in Eichhorst entlang der Seerandstraße in Richtung Joachimsthal mit Verlängerungsmöglichkeit bis zu den Pinnowseen. Sie ist leicht zu erwandern, hat kaum Steigungen und ist sehr familienfreundlich. Entlang der Strecke gibt es auch den Naturlehrpfad der Eichheide. Das Ziel, die majestätische Silke-Buche, ist ca. 300 Jahre alt und mit einem Umfang von 6,50 m ist der Baum die größte und massenreichste Buche Brandenburgs. Nachdem man ihn lange genug bewundert hat, folgt man dem Hinweg ca. 500 m und biegt für die Rundtour dann nach rechts auf den Eichheider Weg. Am Weg liegt auch der mit grünem Balken ausgeschilderte Naturlehrpfad der Eichheide, den man in die Rundtour mit einbeziehen kann. Weitere Informationen unter: www.schorfheide.de

Der Bergmolchwanderweg im Fläming: Im Planetal, durch das dieser Wanderweg verläuft, fühlt sich der Bergmolch wohl. Er findet hier zahlreiche Verstecke und ein passendes Jagdrevier. Als nachtaktives Tier wird der Wanderer ihn wohl kaum zu Gesicht bekommen, doch in der Alten Badeanstalt gibt es vielleicht eine Chance in der Laichsaison. Außer der schönen Naturlandschaft hat der Weg noch mehr zu bieten: das Mufflongehege in Rädigke, den Riesenstein, die Burg Rabenstein mit Bergfried und Falknerei und die idyllischen Dörfer Raben und Rädigke mit ihren historischen Bauerngehöften und Feldsteinkirchen. Weitere Informationen unter: www.wandern-im-flaeming.de

Mühlen & Quellwanderung: Vom Teupitzer See zum Klingespring. Teupitz, das pittoreske Städtchen im Dahme-Seenland und seine Umgebung bietet eine intakte wald- und wasserreiche Natur, über den See schippernde Boote, die im Herbst zu ihren letzten Touren der Saison aufbrechen und deren Skipper ebenso die Farben der Natur genießen. Die Runde dieser 4 stündigen Wanderung (12 km) geht über den Tütschensee, den Tornower See, und Briesensee. Teupitz selbst hat sich herausgeputzt: historisches Kopfsteinpflaster, die Heilig-Geist-Kirche und der Marktplatz schaffen eine heimelige Atmosphäre. An der Seebrücke mit Fontanepark beginnt die Tour. Hier kann man am Gesenberg kurz durchatmen und die Weite genießen und dann am vom Wald umgebenen Tütschensee idyllisch am Ufer laufen. Die Naturquelle Klingespring am Südufer des Tornower Sees ist das älteste Naturdenkmal der Region. Eiskalt und glasklar ist das Wasser, das als kleiner Bach zum Tornower See fließt. Zur Einkehr lädt die Mittelmühle – ganz idyllisch mit von Rosen geschmücktem Teich und umgeben von altem Baumbestand. Weitere Informationen auch auf: www.reiseland-brandenburg.de

Märchenhaftes Nonnenfließ und Schwärzetal entdecken: Wie durch einen Märchenwald schlängelt sich die Schwärze durch unberührte Erlen- und Buchenwälder. Kaum ein Laut ist zu hören, nur das leise Fließen des kristallklaren Wassers. Quellen, Moore, tief eingeschnittene Täler und steile Hänge prägen dieses 489 Hektar große und seit 1996 bestehende Naturschutzgebiet im Barnimer Land. Nicht weit vom Zoo in Eberswalde entfernt, haben seltene und geschützte Tier- und Pflanzenarten wie die Mühlkoppe, der Graureiher und Eisvogel, die Sumpfdotterblume, das Milzkraut und die Schwarz-Erle einen sicheren Lebensraum gefunden. Die Landschaft wirkt geradezu mittelgebirgsähnlich mit ihren teils tief eingeschnittenen Tälern, die sich die Seitenarme der Schwärze wie Nonnenfließ und Herthafließ im Laufe der Zeit gegraben haben. Ausgangspunkt für eine Wanderung ins herbstlich gefärbte Schwärzetal ist der Forstbotanische Garten Eberswalde. Weitere Informationen unter: www.reiseland-brandenburg.de/orte-regionen/urlaubsregionen/barnimer-land
Bunt gefärbter Baumkronenpfad und übernachten im Baumhaus: Wer einmal einen Fuß auf das Gelände der ehemaligen Beelitzer Heilstätten im Fläming gesetzt hat, taucht unmittelbar in den verwunschenen Zauber dieser Anlage ein. Die meisten der mehr als 100 Jahre alten Gebäude strahlen einen unvergleichlichen Charme aus. Viele sind alten Schlössern ähnlich und stehen inmitten einer weitläufigen, alten Parkanlage, in der sich über die Jahrzehnte hinweg eine ungeahnte Artenvielfalt an Pflanzen angesiedelt hat. An manchen Stellen haben herbstlich gefärbte Bäume, Sträucher und Schlingpflanzen ganze Gebäudeteile überwuchert, die am besten vom 2015 eröffneten Baumkronenpfad zu sehen sind. Bis zum 31. Oktober 2017 gibt es dort für Naturfreunde unter anderem geführte Touren, die zu den herbstlich gefärbten Bäumen im Wald-Park führen. Somit zäht der Herbst zu den spektakulärsten Jahreszeiten auf dem Gelände der Beelitzer Heilstätten. Weitere Informationen zu den geführten Herbsttouren unter: www.baumundzeit.de

Und wer von dieser Wanderung aus der Vogelperspektive noch nicht genug hat und gerne mal in einer Baumkrone übernachten möchte, kann dies auf Gut Gollin in der Uckermark machen. Mitten im Biosphärenreservat-Schorfheide-Chorin werden Kindheitsträume in dem neu errichteten Baumhaus wahr. Bis Oktober sollen drei weitere Baumhäuser entstehen, die Platz für bis zu vier Personen bieten werden.
Weitere Informationen: www.gut-gollin.de/baumhaushotel-1

Noch mehr Wandertipps unter:
www.reiseland-brandenburg.de/aktivitaeten-erlebnisse/aktiv-natur/wandern

Foto: In einem Farbenmeer wandern lässt es sich im Schlaubetal. Foto: TMB-Fotoarchiv/Tourismus-
Marketing Schlaubetal e.V. Korinna Lerche.

---------------------------------------------------------------------------------
Wanninchener Kranichzeit

Kraniche und Gänse beobachten in Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen

Im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen werden auch im Oktober regelmäßig öffentliche Kranichbeobachtungen angeboten. Mitarbeiter der Heinz Sielmann Stiftung stellen Spektive und Ferngläser bereit und begleiten die Naturfreunde bei der Beobachtung, Bestimmung sowie beim Kennenlernen der Zugvögel. Über das Besondere der Naturlandschaft Wanninchen, die Angebote für die Besucher und die beste Zeit zum Kraniche gucken - ein Interview mit Ralf Donat, dem Projektleiter des Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen.

Es gibt bekannte Kranichrastplätze wie Linum und das Untere Odertal in Brandenburg. Was macht Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen so attraktiv für die Zugvögel?

Wanninchen zeichnet sich vor allem durch die Bergbaufolgelandschaft aus, also einer einst über Jahrzehnte geschundenen Landschaft, die sich zu einem Naturparadies aus zweiter Hand entwickelt. Große Flachwasserbereiche, welche den Kranichen als Schlafplätze dienen, wechseln sich mit offenen Sandflächen ab. Große Seen werden von zehntausenden nordischen Gänsen ebenfalls als Schlafplatz genutzt. Darüber hinaus bieten große landwirtschaftlich genutzte Flächen in weitem Umkreis Nahrungsflächen für die Vögel.

Wie viele Kraniche rasten hier jedes Jahr?

Wir wissen durch Synchronzählungen, dass bis 8.000 Kraniche gleichzeitig im Gebiet sein können. Da einige Tiere nur wenige Tage im Gebiet bleiben, andere über mehrere Wochen und ein ständiges „Kommen und Gehen“ existiert, gehen wir von 10 bis 12 Tausend Kranichen aus, die im Herbst hier rasten.

Welche Angebote gibt es für Besucher, den Vogelzug in Wanninchen zu beobachten?

Bis Ende Oktober ist Kranichsaison. Jeden Mittwoch und Freitag bis Sonntag bieten wir in Wanninchen gemeinsame Beobachtungen am Schlabendorfer See (direkt am Zentrum) an, um den Einfall der Kraniche in ihre Schlafplätze zu erleben. Dazu gibt es jede Menge interessante Hintergrundinnformationen rund um die Bergbaufolgelandschaft und den Vogelzug. Mittwochs können sich die Besucher zusätzlich einen Kranichfilm ansehen. Freitags geht es um 14.00 Uhr mit dem Kleinbus auf Kranich-Safari zu den Äsungsflächen der Kraniche im Naturpark Niederlausitzer Landrücken. Nach einem kleinen Imbiss besteht die Möglichkeit die Ausstellungen im Natur-Erlebniszentrum zu besuchen und an der abendlichen Kranichbeobachtung teilzunehmen. Die Teilnahme kostest 20 EUR und es ist eine Voranmeldung erforderlich. Für das Kranich-Camp für Jugendliche ab 12 Jahre sind vom 06.-08. Oktober noch Plätze frei. Hier erfahren die Teilnehmer interessantes aus dem Leben der Kraniche und begleiten die Zählung der Kraniche beim Ausflug aus den Schlafplätzen.

Welche Ausrüstung sollten die Vogelfans unbedingt dabeihaben?

Auch wenn wir gute Spektive und einige Ferngläser vorrätig haben, ist ein eigenes Fernglas immer von Vorteil. Auf jeden Fall sollte man sich wetterangepasst warm anziehen, denn wenn man eine Weile am Ufer des Schlabendorfer Sees steht und die Kraniche nicht gleich kommen, kann es jetzt schon empfindlich kalt werden.

Welche Zeit zur Kranichbeobachtung empfehlen Sie als Fachmann: die Morgenstunden oder doch lieber abends?

Wer es einrichten kann, sollte am Abend zu unserer fachkundigen gemeinsamen Kranichbeobachtung kommen, sich eine Übernachtung suchen und zum Sonnenaufgang wieder in Wanninchen sein. Der Ausflug der Kraniche aus ihren Schlafplätzen bei Sonnenaufgang ist ein ganz besonderes Erlebnis..

Ist bekannt, welche Beziehung Heinz Sielmann zu Kranichen hatte? Hat er einmal einen Film über die Zugvögel gedreht?

Heinz Sielmann haben ja Tiere insgesamt begeistert. Auch den Kranichen widmete er am 27. Oktober 1970 eine Sendung „Mit den Kranichen durch Europa“ in den vom NDR ausgestrahlten „Expeditionen ins Tierreich“. Auch seine Entscheidung im Jahr 2000, große Flächen in Wanninchen für das erste Großprojekt der Heinz Sielmann Stiftung zu erwerben, war sicher auch von den Kranichen geprägt, die während seines ersten Besuchs im Herbst 1999 über dem Schlabendorfer See zu sehen waren.

Letzte Frage: Was gefällt Ihnen an den Kranichen und anderen Zugvögeln, die sie jedes Jahr in Wanninchen besuchen?

Kraniche haben mich schon in meiner frühesten Jugend fasziniert und begleiten mich seither. Es sind sehr charismatische und beeindruckende Vögel, die ein heimliches Familienleben führen und sich im Herbst mit vielen Artgenossen versammeln, um gemeinsam in den warmen Süden zu fliegen, wenn es bei uns ungemütlich wird. Und als Frühlingsboten kündigen sie bereits im Februar das Ende des Winters an. Wer sich mit Kranichen intensiv beschäftigt, ist in ihren Bann gezogen und betrachtet sie als Vögel des Glücks!

Treffpunkt für die Beobachtung ist etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang. Wenn möglich, bitte Ferngläser mitbringen. Die Termine im Oktober: 01. bis 15.10. ab 17.00 Uhr, 18. bis 28.10. ab 16.30 Uhr, 29.10. ab 15.30 Uhr. Weitere Informationen unter: www.wanninchen-online.de

Mit ihren legendären Trompetenrufen fliegen jedes Jahr tausende von Kranichen zu ihren Rastplätzen in Brandenburg, um sich auf ihren langen Weiterflug in den Süden vorzubereiten. Besonders viele Zugvögel können auch in Linum im Rhin-Havelluch, im Rambower Moor in der Prignitz und im Nationalpark Unteres Odertal beobachtet werden. Neben Kranichen finden unter anderem auch tausende Graugänse auf ihrer Reise nach Süden ideale Rastplätze in Brandenburg.


Weitere Informationen zum Vogelzug in Brandenburg unter:
www.reiseland-brandenburg.de

Besondere Abendstimmung in Wanninchen. Bis 8.000 Kraniche können gleichzeitig im Gebiet sein. Foto: Ralf Donat.
----------------------------------------------------------------------------------
Herbstlichter im ganzen Land

Von einem Festival, Kürbisgeistern, einer Taschenlampenführung und Lichtachsen am See

Die Abende werden wieder länger, es wird früher dunkel. Und so ist es kein Wunder, das das Thema Licht wieder an Bedeutung gewinnt, besonders jetzt auch in der Kunst aufgegriffen wird und somit auch zu zahlreichen unterhaltsamen Veranstaltungen für die ganze Familie führt. Lichterspiele, Installationen und Illuminationen gibt es an ganz unterschiedlichen Orten in Brandenburg - wir haben einige für Sie ausgewählt.

Rund um das Barnim Panorama und die Wandlitzer Dorfkirche erwarten am 28. Oktober 2017 Lichtkünstler, Musikanten, Geschichtenerzähler und wunderliche Wasserwesen kleine und große Gäste zu einer romantischen, flirrenden Nacht – dem Wandlitzer Herbstleuchten 2017 unter dem Titel „Aqua Lumina!“. Denn wenn die letzten Strahlen der Herbstsonne auf den Wandlitzsee fallen und die Farbenpracht der Wälder im Dunkel der Dämmerung versinkt, dann ist die Zeit gekommen für ein traumhaftes Fest an einem einzigartigen Ort, versprechen die Veranstalter und das nun zum zweiten Mal. Zu den spektakulärsten Glanzpunkten gehören die 3D-Video-Mapping-Show am Barnim Panorama oder auch der verwunschene Unterwasserwald mit seinen tanzenden Laserwellen, stimmungsvolle Lichtinstallationen auf dem gesamten Festareal, Schattenkünstler in der Kulturbühne „Goldener Löwe“, Live-Acts auf der Festbühne und die Wasserstichorgel-Konzerte in der Dorfkirche. Die abwechslungsreiche gastronomische Meile entlang der Wege sollte man ebenfalls nicht verpassen. Karten gibt es bei der Tourist-Information im Barnim Panorama, der Tourist-Information im Bahnhof Wandlitzsee, den Bibliotheken der Gemeinde Wandlitz und auch online bei reservix. Eintrittspreise: EUR 10,00 Abendkasse, EUR 8,00 VVK-Preis, Kinder bis 12 Jahre frei. Eisenbahn-Fans können auch mit dem Panorama-Schienenbus VT 95 anreisen. Er bringt die Gäste vom Haltepunkt Wilhelmsruher Damm zum Bahnhof Wandlitz. Im Fahrpreis enthalten sind die Hin- und Rückfahrt sowie der Eintritt. Mehr Informationen unter: www.wandlitz.de und www.berliner-eisenbahnfreunde.de

Zum Saisonende heißt es im Ziegeleipark Mildenberg am 5. November 2017 wieder für Groß und Klein: "Wir machen die Lichter aus". Die Familienführung stellt dabei die Geschichte des Ziegels vor und die Taschenlampen leuchten dazu stimmungsvoll. Denn nachdem 1887 beim Bau einer Eisenbahnbrücke hier „versehentlich" Ton gefunden wurde, vergingen nur wenige Jahre, bis sich die Region zum größten Ziegeleirevier Europas entwickelte und so der Ziegeleipark entstand. Die Führung dauert 1 Stunde, Beginn ist um 16.00 Uhr und 18.00 Uhr. Der Preis (Eintritt Ziegeleipark + Führung) beträgt für Erwachsene 11,00 €, für Kinder (4-14 Jahre) 5,50 €. Eine Taschenlampe ist natürlich mitzubringen und es empfiehlt sich, sich warm anzuziehen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 03307 310410.
Weitere Informationen unter: www.ziegeleipark.de

Hexen, Elfen und Gespenster tanzen bei der Nacht der Kürbisgeister am 7.10.2017 am Bismarckturm in Burg (Spreewald). In einem „Meer“ aus Licht und Feuer suchen sie den kunstvollsten Kürbis. Dazu gibt es eine Unterhaltungsshow mit effektvollen Einlagen und einem faszinierenden Feuerwerk. Eine Jury wird die am schönsten gestalteten Kürbisse prämieren. Die Gäste können selbst kreativ werden und einen Kürbis zur Bewertung einreichen. Weitere Informationen unter: www.BurgimSpreewald.de

Eine ungewöhnliche Lichtinstallation im Haussee von Petzow, der Parklandschaft des Denkmalensembles von Lenné und Schinkel, gibt es noch bis zum 29. Oktober 2017 bei den Lichtachsen im Potsdamer Stiefel anlässlich der 700-jährigen Jubiläen der Stadt Werder/Havel und der Gemeinde Schwielowsee zu sehen und lässt die Kulturlandschaft in einem neuen Licht erscheinen. Dabei sind vierundzwanzig pulsierende Lichtstelen, die im Wind auf bewegtem Wasser schwanken und Bilder in den Seespiegel zeichnen, als elliptische Großform im See verankert. Die auratisch blau leuchtende Ellipse wird durch eine Vielzahl von Signallichtbojen und weißen Kugelfendern umschlossen und durchdrungen. Sie visualisieren ein über den See ausgebreitetes Lichtpunktnetz, das in der Dämmerung nach und nach zu leuchten beginnt. Stille Bildräume verwandeln sich nun in rhythmisch bewegte Klangbilder. Tanzende Lichtblitze „zeichnen“ visuelle/temporäre Partituren auf den dunklen Seespiegel. Die Lichtachsen im Potsdamer Stiefel sind ein Licht – Landart – Projekt. Die Lichtinstallation von Rainer Walter Gottemeier, Landart: Brigitta Quast / Harry R. Sinske / Gastkünstler. www.potsdamerstiefel.de


Weitere Informationen unter:
www.reiseland-brandenburg.de

„Aqua Lumina!“ in Wandlitz: Ein traumhaftes Fest an einem einzigartigen Ort. Foto: Christian Kruppa
--------------------------------------------------------------------------------
Erntezeit auf dem Land

Hofläden in Brandenburg

Frisch, gesund und aus der Region – so bieten die Hofläden in Brandenburg ihre Waren, besonders jetzt im Herbst, an. Hier gibt es beispielsweise leckeres Obst und Gemüse direkt vom Feld, frische Eier, Honig oder selbst hergestellten Käse. Mit viel Wissen und persönlichem Engagement erzeugen die Brandenburger Bauern und Gärtner ihre hochwertigen Lebensmittel. Mit einem Einkauf vor Ort kommt man schnell in den Genuss naturbelassener Produkte, unterstützt die Erzeuger und entdeckt Brandenburg in seiner Vielfalt. Die eine oder andere Einkaufstour lässt sich auch bequem mit einem Ausflug in der jeweiligen Region verbinden.

Im ehemaligen Getreidespeicher der Mühle Tornow, nur etwa eine Stunde von Berlin entfernt, befindet sich ein malerischer Hofladen, der ausgewählte Erzeugnisse aus der Region bietet. So zum Beispiel frisches Obst und Gemüse, Kräuter aus dem Mühlengarten, Honig, Käse, Wurstspezialitäten und noch vieles mehr. Wanderer, Radwanderer, Autofahrer, Bootsfahrer und Floßfahrer können sich hier auch mit Proviant für ihre Touren eindecken. Wer will, bleibt gleich über Nacht in der Pension, die Doppelzimmer und auch eine geräumige Suite bietet. Weitere Informationen unter: www.muehle-tornow.de

Im Hofladen von Gut Boltenhof, direkt im Eingangsportal des alten Herrenhauses, gibt es selbst hergestellte und regionale Produkte, wie beispielsweise frische Eier von frei umherlaufenden Hofhühnern und Fleisch von Bio-Rindern, selbstgekochte Marmeladen, Suppen oder Soßen. Ebenso gibt es eine Vielzahl an Lebensmitteln aus dem Umland, wie verschiedene Öle, Kekse und andere Süßwaren, Honig, Nudeln und diverse Saucen, Suppen, Apfelweine, Naturweine, Säfte, Biersorten, Postkarten, Briefmarken und vieles mehr. Hier kann man auch erholsame Nächte auf dem ruhigen Hof verbringen. Weitere Informationen unter: www.gutboltenhof.de

Zur Apfelsaison im Herbst ist auch ein Besuch des Hofladens des Gutshof Kraatz in der Uckermark besonders empfehlenswert. Dort gibt es eine eigene Kelterei in einer der denkmalgeschützten Scheunen, in der alte Apfel- und Birnensorten in traditioneller Handarbeit zu Wein und Saft verarbeitet werden. Das Obst stammt von den Streuobstwiesen und aus den Gärten der Region. Im Hofladen können die Spezialitäten auch gleich probiert werden. Weitere Informationen unter: www.gutshof-kraatz.de

Im Haus Lichtenhain, zu Besuch bei der „Apfel-Gräfin“ Daisy Gräfin von Arnim, genießen die Besucher den Blick von der hauseigenen Terrasse auf die Apfelplantage, beispielsweise bei einem leckeren Glas frischem Apfel-Saft aus aus eigener Herstellung. Es gibt auch Kaffee und selbstgemachten Kuchen oder hauseigenen Apfel-Tee. Die Backstube ist unter anderem bekannt für ihre köstlichen Apfel-Chips, -schokoringe und Arnim-Thaler. In der Apfel-Caramel-Küche entstehen wundervolle Gelees, Marmeladen und Fruchtwürfel. Auch hier kann man in Ferienwohnungen im Gutshaus übernachten. Weitere Informationen unter: www.die-apfelgraefin.de

Im liebevoll gestalteten Hofladen "homemade" im Örtchen Karstedtshof in der Nähe von Wittstock/Dosse bietet der Familienbetrieb ein reichhaltiges Angebot an Fleisch- und Wurstwaren vom Rind, Lamm und Wild, ausgewählte Köstlichkeiten von regionalen Manufakturen sowie schöne Kleinigkeiten für die gedeckte Tafel. Alle Produkte stammen von Menschen, die persönlich für die Qualität ihrer Erzeugnisse und eine konsequent artgerechte Tierhaltung einstehen. Wer sich für das Angebot interessiert, ist auch jederzeit herzlich willkommen, sich vor Ort und ganz persönlich vom Wohlergehen der Tiere zu überzeugen und sogar mit den Gründern ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen unter: www.homemade4us.com

Im Hofladen „Hutzenstübel“ in Strausberg sind die Besucher eingeladen, bei einer schönen Tasse Kaffee oder Tee mit anderen Leuten zu „hutzen“, was übersetzt „reden, quatschen“ heisst. Sie können dabei in einer der gemütlichen Sitzgelegenheiten die schöne Atmosphäre zu genießen, jede Ecke erkunden und die vielen verschieden Produkte aus der Region entdecken. Es gibt Kartoffeln, Getreide, Gemüse aus dem Oderland, frische Eier vom Hof, Kaminholz, Naturkosmetika, kleine Geschenkartikel und auch einen Imbissverkauf. Adresse: Dorfstraße 16 B, 15344 Strausberg OT Hohenstein.

In Ragow und in Zeesen befinden sich zwei Hofläden, in denen die Märkische Agrargenossenschaft vor allem Speisekartoffeln, Obst, Gemüse, Blumen und Zwiebeln vorwiegend aus eigener Produktion frisch anbietet. Auch andere Lebensmittel wie Fleisch- und Wurstwaren findet man im Sortiment der beiden Läden (Hofladen Ragow, Gartenstraße 2a, 15749 Mittenwalde, Geöffnet Montag-Freitag: 7.00-18.00 Uhr, Samstag: 7.00-12.00 Uhr und Hofladen Zeesen, Karl-Liebknecht-Str. 120-122, 15711 Zeesen, Geöffnet Montag-Freitag: 8.00-18.00 Uhr, Samstag: 8.00-12.00 Uhr). Weitere Informationen unter: www.magmittenwalde.




Buchtipp: Landausflüge – Der Hofladenführer für Brandenburg, 192 Seiten | broschiert
3. komplett aktualisierte Auflage 2017, ISBN 978-3-945983-29-4, 14,95 €


Weitere Informationen auch auf:
www.reiseland-brandenburg.de/hoflaeden

Die zahlreichen Hofläden in Brandenburg laden wieder zum stöbern, kaufen und genießen ein. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
---------------------------------------------------------------------------------
Still durch den Herbst gleiten

Eine gemütliche Kanutour auf dem Lychener Seenkreuz

Nahezu geräuschlos kann man mit dem Kanu auf dem Wasser fahren und dabei noch einmal die wärmenden Sonnenstrahlen des Herbstes genießen. Ein idealer Ausgangspunkt für eine schöne Tagestour ist die Flößerstadt Lychen, nördlich von Berlin gelegen. Von hier aus kann man auf dem „Lychener Seenkreuz“ einige schöne Stunden verbringen, die Natur genießen und auch einiges an Land unternehmen und entdecken.

Die Flößerstadt Lychen liegt umgeben von 7 Seen wie auf einer Insel. Vom Wasser aus lässt sich die Stadt aus einer ganz eigenen Perspektive erleben. Glasklares Wasser und naturbelassene Ufer laden zu einer gemütlichen Kanutour ein. Wer die Stille der Natur sucht, startet nach Süden zum Zenssee, daran anschließend erreicht man den idyllischen Platkowsee. Das linke Ufer ist Naturschutzgebiet, Aussteigen ist hier nicht erlaubt.
Dieselbe Strecke paddelt man auch wieder zurück bis zur Mühle. Dort gibt es einen hölzernen Steg mit Rollensystem, der die Paddler und Boote unter dem imposanten Mühlengebäude in der Ortsmitte hindurch vom Oberpfuhl in den Nesselpfuhl bringt (und auch umgekehrt.) In der Mühle wurde bis 1992 noch Mehl gemahlen. In der Mühlenwirtschaft & Kaffeemühle kann man sich stärken, beispielsweise bei Bauernfrühstück oder Kürbissuppe, Roulade oder Zanderfilet. Je nach Kondition kann man sich entscheiden, ob man nach rechts in die kleineren Seen Nesselpfuhl und Wurlsee abbiegt oder in den großen Lychensee paddelt, aus dessen Südwestufer das beschauliche Flüsschen Woblitz abzweigt. Vom Nesselpfuhl aus kann das Boot mit einem Bootswagen zum Ausgangspunkt am Oberpfuhl zurückgebracht werden. Der Zenssee, Platkowsee, Oberpfuhl, Nesselpfuhl & Wurlsee sind motorbootfrei. Auf dem Zenssee und Platkowsee herrscht sehr wenig Bootsverkehr, die Seen sind hervorragend geeignet zur Naturbeobachtung.

Ob kurze Spritztour oder ausgedehnte Wasserwanderung, Boote mieten kann man beispielsweise in Lychen bei der Firma „Treibholz“ (www.treibholz.com). Sie bietet auch Rundfahrten mit einem ihrer Flöße an. Die Flößerei hat hier eine lange Tradition und somit lohnt sich auch ein Besuch des Flößereimuseums, denn schon seit dem 17. Jahrhundert wird die Flößerei hier betrieben. Hier ist auch die Einsetzstelle am Flößermuseum.

Einen Abstecher kann man auch zur frühgotischen Feldsteinkirche St. Johannes machen, die in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Saalkirche aus Feldsteinen errichtet wurde oder die Ausstellung im Naturparkzentrum Uckermärkische Seen besuchen. Sehenswert ist auch die Heimatstube Lychen oder die Dorfkirche Alt Placht. Am NSG Platkowsee gibt es einen sehr schönen Wanderweg am Seeufer entlang. Frischen Räucherfisch gibt es am Nordwestufer des Großen Lychensee. In Lychen selbst gibt es natürlich auch zahlreiche gastronomische Angebote.

Anreise/Abreise:
ÖPNV: Ab Berlin Hauptbahnhof mit dem RE5 (Rostock) bis Fürstenberg/Havel. Ab hier weiter mit dem Bus 517 nach Lychen (ca. 2h). PKW: Ab Berlin über die A111 und B96 nach Lychen (ca. 1,5h).

Weitere Informationen sind auch beim Tourismusverein Lychen e.V., Stargarder Straße 6, 17297 Lychen, Tel.: 039888-2255, Fax: 039888-60569, info@tourismus-lychen.de, www.tourismus-lychen.de, erhältlich oder unter: www.lychen.de und natürlich auch auf:
www.reiseland-brandenburg.de

Weite und Stille genießen kann man bei einer Kanu-Tour in Brandenburg. Foto: TMB-Fotoarchiv Wolfgang Ehn

Eingetragen am 28.09.2017 um 20:00 Uhr.
[Anzeige]
Zum Apfelbaum - Ihre Gaststätte in Grabko
Anzeige



Für Sie vor Ort -
Sparkasse Oder-Spree

www.FfoWebservice.de

FfoWebservice 2006©