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Kultur:
Straßenmusik in der Lindenallee: Besser als zum Stadtfest




Eisenhüttenstadt (han). Wohl selten verharren Passanten vor leeren Schaufensterscheiben. Doch das Treiben junger Leute am Samstag vor dem ehemaligen Felscher-Laden in der Lindenallee machte sie neugierig. Irgendetwas passierte auf der Eisenhüttenstädter Flaniermeile, etwas von dem Eingeweihte wussten und zufällige Vorbeikommende überrascht wurden.
Verstärker und Instrumente wurden aufgebaut, Kabel verlegt und Stühle bereit gestellt. „Was passiert hier?“, wunderten sich die ersten Neugierigen. Ein Konzert in der Lindenallee? „Konzert wäre vielleicht zu viel gesagt, nennen wir es Straßenmusik“, erzählt Patrick Worner, der mit seinen Mitstreitern von der Eisenhüttenstädter Kultband „Querbeet 1220“ in Prag auf diese Idee kam. „Ja, dort wohnt ein Freund von uns, ein Schlagzeuger, der umgesiedelt ist und mit uns einfach an der Moldau musizierte, ganz problemlos und wie in alten Zeiten und genau das brachte uns auf die Idee, so etwas auch hier zu probieren. Wir sind gespannt auf die Resonanz heute hier in der Lindenallee und haben uns natürlich noch ebenso Musik begeisterte Kollegen eingeladen, nämlich die „Lead Pencil“ und „Treibholz“ und wollen bis heute Nachmittag hier querbeet spielen. Übrigens, wer will kann sich gern selbst mit seinem oder einem Instrument hierher setzen und spielen – open stage sozusagen“, so der Mitorganisator des ersten Straßenmusikevents in Eisenhüttenstadt.
Als die Jungs von „Querbeet 1220“, übrigens alle in einem Hauptberuf tätig und Freizeitmusiker, mit der Idee aus Prag zurück kamen, stießen sie bei der Axel-Titzki-Stiftung, namentlich bei Andrea Titzki, auf offenen Ohren. Mit Unterstützung des Clubs Marchwitza, der Gebäudewirtschaft, F&S Fernmeldeanlagen aus Eisenhüttenstadt sowie der Stadtverwaltenden und den befreundeten Bands war die erste Straßenmusik schnell organisiert und man hoffte auf rege Resonanz.
Und die kam. Die Passanten blieben stehen, setzten sich auf die Bänke, genossen Sonnenschein und Springbrunnen, genehmigten sich nebenan ein Eis und genossen das musikalische Intermezzo beim Bummel durch die City. „Das passt zu Eisenhüttenstadt“, sagte Marthe Heuer, die länger verweilte und auch die älteren Einwohner der Stadt blieben stehen und meinten, dass derartige Events die Stadt und insbesondere die Lindenallee belebten. Nacheinander spielten die Musiker, bekamen viel Beifall und mittlerweile hatten sich auch die ersten auf der Wiese zwischen Wasserkaskaden und Fußweg niedergelassen. „Das hat was mit Lebensgefühl zu tun und das gehört hier her. Ich bin extra mit dem Fahrrad von Schönfließ gekommen“, erzählte Martin lachend und ergänzte: „Nein ganz im Ernst, ich finde diese Aktion richtig gut und es kommt ja an, wie man sieht.“
Ja, das tat es tatsächlich: „Diese Resonanz ist schon überwältigend“, freute sich auch Patrick Worner und verwies an Andrea Titzki. „Was liegt näher, als beim Anblick der zahlreichen Zuhörer und der spontanen Straßenmusikpremiere heute auf die Bewerbungen zum Musikpreis „Axel“ hinzuweisen. Bis zum 28. Februar 2020 können sich junge Musiker bis zum vollendeten 21. Lebensjahr per Mail ( musikpreis@axel-titzki-stiftung.de ) um die Teilnahme bewerben, um im März/April 2020 das Preisgeld entgegen nehmen zu können.“

Fotos: han

Eingetragen am 23.09.2019 um 04:51 Uhr.
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