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Kultur:
Ostereierausstellung: Häschen-Wasser-Osterwasser





Wasser als Lebenselexier

Müllrose (han). „Panta rhei“ oder alles fließt, stellte schon der griechische Philosoph Heraklit fest. Nichts bleibt wie es ist und alles ist in Bewegung. Für Wasser trifft das besonders zu und genau diesem Thema widmet sich die diesjährige Ostereierausstellung, die bis zum 28. April im Museum des Haus des Gastes Müllrose zu sehen ist.

Unter dem Motto „Häschen-Wasser-Osterwasser“ stellten die Macher der Ausstellung um Erika Richling, Beate Schargott, Elsa Hölzke, Angela Brühl, die auch die Initiatorinnen der Müllroser Ostereierausstellung vor 26 Jahren waren, die diesjährige zusammen. Gemeinsam mit dem Museumsteam um Rommy Werner und Leihgebern wie Albrecht & Jutta Wuitz, Ronné Schuknecht, Anika Kümmele (alle Müllrose), Gabriele Richter (Elbingerrode), Ingrid Krüger (Neuzelle), Jutta Gram und Maren Cordts (Frankfurt/Oder), Kurt Radloff (Ziltendorf), Ute Grottke (Eggersdorf), Peter Müller (Großenhain), dem Hort Müllrose, der Hansa-Schule Frankfurt (Oder) und anderen ist auch die 26. Ostereierausstellung etwas ganz Besonderes geworden und unterscheidet sich in ihrer Gestaltung von anderen der Region. Die in Dioramen thematisch zusammengestellten Kunstwerke lassen den Betrachter in andere Welten eintauchen, denn die in den verschiedensten Techniken gestalteten 746 Eier erzählen Geschichten. Orte des Geschehens sind das Schlaubetal aber auch von weiter weg. Gerade unter dem Gesichtspunkt Wasser als Lebenselexier scheint die Phantasie keine Grenzen zu kennen und so sind viele filigrane Kunstwerke entstanden, deren Botschaft sich vielleicht erst auf den zweiten Blick oder im Zusammenhang mit dem Schaubild erschließt. Da spielt das Schlaubetal als Wasserscheide zwischen Ostsee (Schlaube) und Nordsee (Oelse) eine Rolle, die Geschichten der Mühlen im selbigen werden erzählt und natürlich auch die Einbettung der Wasserläufe in die Natur betrachtet. Tiere und Pflanzen finden sich auf den Eierschalen wieder, ja werden sogar aus diesen gestaltet.
Das „Frühlingserwachen in Müllrose“ in dieser Form hat Tradition seit 1992 und lockt jährlich mehr als 6.000 Besucher an. „Als wir feststellten, dass die Berliner wie wild auf Ostereierkunst sind und merkten wie eine Ausstellung in Berlin besucht wird, dachten wir uns 1991, warum machen wir das nicht hier. Mein Mann war damals Bürgermeister in Müllrose und wir wollten die Stadt unbedingt attraktiv für Leute von außerhalb machen und so begann es“, erinnerte sich Erika Richling am Samstag im überfüllten Museumsbereich. Selbst in den Fluren warteten Neugierige, die sich dieses gesellschaftliche Ereignis der Stadt nicht entgehen lassen wollten. Die Anwesenheit unter anderem des Amtsdirektors und der Bürgermeister des Amtes Schlaubetal, den Leuten aus der Wirtschaft und Tourismus zeigten den Stellenwert und das Ansehen, den diese Ausstellung genießt. Aus diesem Grund widmete sich der zweite Teil der Schau der Geschichte der Müllroser Ostereierausstellung von Beginn an.
Kulturell umrahmt wurde die Vernissage von der Englischgruppe der Müllroser Seniorenbegegnungsstätte der Volkssolidarität und den Kindern des Horts der Stadt Müllrose, die die Besucher auf ganz bezaubernde Art in Osterstimmung versetzten und als Dank dafür einen Osterhasen von Amtsdirektor Matthias Vogel erhielten.
Für ihr jahrelanges Engagement in Müllrose erhielt Erika Richling die Ehrennadel der Stadt Müllrose beim diesjährigen Neujahrsempfang und sie sicherte zu sich weiter zu engagieren. „Auch, wenn ich Hilfe benötige, solange ich atme, will ich leben!“, ist ihr Creto und an dieser Stelle schließt sich der Kreis. Alles fließt und verändert sich. Wasser ist Leben und dessen „sollten wir uns bewusst sein“, meinte Erika Richling im Kreise ihrer Mitinitiatorinnen abschließend.
Zu sehen sind die Ostereier in Müllrose zu den Öffnungszeiten des Hauses des Gastes und von Karfreitag bis Ostersonntag täglich von 10.00 bis 15.00 Uhr.

Fotos: han

Eingetragen am 17.03.2019 um 21:48 Uhr.
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