ODER-NEIßE-JOURNAL
Internetzeitung für Eisenhüttenstadt & Umgebung

www.oder-neisse-info.de
Nachrichten
Politik Wirtschaft Kultur Vermischtes Polizeiberichte Sport Tourismus Ratgeber
Suche
Aktuelles

Kultur14.10.2019
Schottischer Thüring ...
Ratgeber14.10.2019
Pilzberatung vor und ...
Kultur14.10.2019
Volles Haus bei Schl ...
Vermischtes14.10.2019
Zum Saisonabschluss ...
Kultur10.10.2019
Erste Kulturkonferen ...
Kultur10.10.2019
Konzert Landes-Jugen ...
Tourismus10.10.2019
Veranstaltungstipps ...
Vermischtes10.10.2019
Zukunfts- und Bildun ...
Tourismus04.10.2019
Tipps für die Herbst ...
Kultur03.10.2019
„Leseherbst im Museu ...
Service

Branchenbuch
Termin-Kalender
Bilder der Region
Regionale Links
Redaktion

Mediendaten
Kontakt
AGB
Datenschutzerklärung
Impressum

Kontakt unter:
0163 / 4800356
joehanisch@gmx.de

Sport:
Zirkusflair in Wiesenau und Ziltendorf





Wiesenau (han). Training mit Profis gab es für die jungen Artisten vom Zirkus FANTADU am Wochenende in Wiesenau und Ziltendorf. Mit Begeisterung waren sie am „Piccobella-Wochenende“ bei Workshops in fünf Disziplinen dabei.
Über 200 Kinder aus der ganzen Region sind im Zirkus FANTADU in Wiesenau aktiv. „Es geht ums wir“, fasst Jeannette Wegener die Maxime des Zirkus zusammen und freut sich, dass die ehemalige Wiesenauer Schule als Trainingsstätte zur Verfügung steht. „Die Schule ist gegangen, der Zirkus ist geblieben“, sagt sie mit einem Schmunzeln im Gesicht und schaut sich in der geteilten ehemaligen Aula um. Auf der einen Seite probieren Einradeleven erste Tritte mit Trainer Karsten Feist auf diesem Gefährt. Schon das Ausfsteigen scheint gar nicht so einfach zu sein. „Wenn man erst mal drauf ist, ist das wie Fahrrad fahren, man muss nur die Balance halten“, war aus der Gruppe zu vernehmen. Klingt alles ganz einfach, aber vor das Können haben die Götter bzw. hier der Trainer den Fleiß, den Schweiß und das Üben gesetzt. Als Konkurrenz zu den Ziltendorfer Einradgirls sahen sich die FANTADU-Girls nicht, als Attraktion in einem bunten Zirkusprogramm schon und dazu gehörte an diesem Wochenende Üben, Üben und nochmals Üben. Die ersten gemeinschaftlichen Kreisrunden auf dem Einrad sahen aber schon sehr gut aus.
Hinter dem Vorhang geht es nicht minder turbulent zu. Auch hier sind sind nur Mädels zu sehen, die die verschiedensten Dehn- und Streckübungen am Boden vollführen und immer schon mal einen Blick auf die Trapeze riskieren, die hoch über ihnen hängen. Unter dem Motto „Spaß und Tricks in der Luft“ studierte Janine Morell hier mit den jungen Artistinnen Luftattraktionen ein und ermutigte sie „unter der Kuppel des Chapitaus“ ihr Können zu zeigen. Nach den Bodenübungen ging es dann mit gegenseitiger Hilfe auf die Trapeze und es war erstaunlich, was die Mädchen dort schon zeigten. „Schwindelfrei muss man schon sein“, rief Ronja aus Müllrose herunter, die schon fünf Jahre im Zirkus dabei ist und mit ihrer Freundin Lucie so allerlei Kunststücke vorführte. Der Spaß an Bewegung in luftiger Höhe, dem Ausprobieren von neuen Elementen war der ganze Gruppe anzusehen.
Während in Wiesenau so emsig weiter trainiert wurde waren Artistin Jessica aus Brasilien, Benno Jakob und Zirkuschef Göran Wegener in der Ziltendorfer Grundschule mit den Gruppen Hoopdance, Diabolo und Seilspringen sowie Clownerie in das Workshopwochenende integriert. Die Turnhalle wurde zum Gymnastiksaal und der Flur im ersten Stock zur Manege der Clowns. Grazie und Anmut in der Turnhalle, strapazierte Lachmuskeln im Obergeschoss. Zirkusatmosphäre pur versprühten die jungen Künstlerinnen und Künstler auch hier und beim Zuschauen kam so eine leichte Ahnung auf, wie viel Disziplin den Kindern und Jugendlichen abverlangt wird, um mehrmals im Jahr ihre Programm perfekt und mit Leidenschaft öffentlich vorführen zu können, wie an jedem Schuljahresende im Kleist-Forum in Frankfurt (Oder) – mit jetzt schon sechs ausverkauften Vorstellungen in 2019. Ausschnittsweise sind diese auch bei der Zeidelkrimes, bei der Wiesenauer Fastnacht und zu anderen Gelegenheiten zu sehen.
Und genau da kommt auch wieder das „Wir - Gefühl“ zusammen, das Jeannette Wegener zum Auftakt des Workshopwochenendes beschrieb: Jeder kann sich mit den individuellen Fähigkeiten einbringen und es ist egal, ob sportlich, musikalisch veranlagt oder nicht; dick, dünn, klein oder groß - die Vielfalt der Betätigungsfelder ist riesig, so dass für alle etwas dabei ist. Aus vielen einzelnen Puzzlestücken wird ein großes Programm, das des Zirkus FANTADU. Trainiert wird montags bis freitags mit 30 Trainingsangeboten und mit 30 Trainer und Co-Trainern. „Viele sind aus unseren eigenen Reihen gekommen und haben sich qualifiziert. Bei den zwei „Piccobella-Workshopwochenenden“ im Jahr greifen wir auf professionelle und freiberufliche Artisten zurück, die den Kindern und Jugendlichen neue Dinge, Kunststücke und Tricks beibringen“, so Jeannette Wegener und ergänzt mit Stolz auf das gesamte Team: „Die Liebe und Begeisterung zur Beschäftigung mit den Kindern steckt in jedem von uns und dieses Wochenende ist der richtige Auftakt für die 26. Saison unseres Zirkus.“

Fotos: han

Eingetragen am 11.03.2019 um 04:53 Uhr.
[Anzeige]
Turbine Finkenheerd e.V.
Anzeige



Für Sie vor Ort -
Sparkasse Oder-Spree

www.FfoWebservice.de

FfoWebservice 2006©