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Ritter von Kalebuz gab sich ein Stelldichein im Neuzeller Kloster




Neuzelle (han). Es ist wohl nicht alltäglich, dass Nobelkarossen gleich im Dutzend auf den Parkplätzen des Klosterhotels in Neuzelle stehen. Von Rolls Royce bis Ferrari, von Daimler bis Porsche, von BMW bis VW reichte die Markenvielfalt der gepflegten Oldtimer aus den 1960er bis 1980er Jahren, die am vergangenen Wochenende durch die ostbrandenburgischen Lande düsten und so manche neugierigen Blicke auf sich zogen.

Nun ist es nichts Neues, dass der Klosterhof in Neuzelle Treffpunkt vieler außergewöhnlicher Aktionen ist. Allerdings war es wohl das erste Mal, dass Rittersleute dort zu Gast waren. Wieso eigentlich Ritter in historischen Nobelkarossen?
Darauf weiß der Vereinsvorsitzende und Gründer des Clubs Karl Kraus die Begründung: „Wir nennen uns „Ritter von Kalebuz e.V.“ und sind als historischer Motorsportclub im Rahmen des ADAC organisiert. Den Namen dürfen wir mit Genehmigung der Kirche tragen, da diese die Rechte am Ritter von Kalebuz in Kampehl hat. Ausgangspunkt war meine Kenntnis eines Automobilklubs am Nürburgring, der sich „Ritter der Pfahlmühle“ nannte, nach dem Ort, an dem sich die Mitglieder regelmäßig trafen. Doch zurück zu unserem Kalebuz: Wie bekannt ist, verwest dieser nicht und so gibt es Parallelen zu unseren Fahrzeugen – auch diese halten über die Zeiten – hoffen wir.“

Der im Mai 2018 offiziell eingetragene und mittlerweile rund 40 Mitglieder umfassende Club versteht sich als Ost-West-Club und vereint Freunde und Schrauber historischer Fahrzeuge. „Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt, wir schrauben selber an unseren Autos und die Altersstruktur reicht von Mitte 30 bis zu 78 Jahren“, verrät Peter Klotzki, der für die Öffentlichkeitsarbeit im Club verantwortlich ist. „Die Vorstandsentscheidung, nach Neuzelle zu fahren passt dabei voll in unser Portfolio, denn nicht nur unsere Fahrzeuge haben Jahre auf dem Buckel sondern auch Neuzelle hat mit seinen 750 Jahren ein tolle Geschichte und insofern passt die ganze Sache wieder zusammen. Der Besuch und die Gespräche mit den Mönchen sind dabei sicher ein besonderer Höhepunkt“, ergänzt Peter Klotzki, der mit Ehefrau Sabine Beer in seinem ersten Auto, einem Cabrio-Käfer an dieser Ralley teilnimmt.
Diese ist übrigens mit Roadbook und Ralleyschildern, Fotoservice, Übernachtungen, Besuchen von Sehenswürdigkeiten Profi mäßig vorbereitet worden, führte über eine Strecke von rund 150 Kilometern durch Ostbrandenburg, wobei sicher die Stopps in Neuzelle mit Klosterbesichtigung und Brauereibesuch und die Rückfahrt über die Schlösser Wulkow und Neuhardenberg die herausragenden kulturellen Höhepunkte waren.
„Das ist aber nur die eine Seite, die andere sind natürlich die Ausfahrten, wie diese dritte Ralley unseres Motorsportclubs, die uns in Gegenden führt, die wir gern auch mal im „normalen“ Auto besuchen wollen, weil zum Beispiel die Brandenburger Alleen und die Landschaften so wunderschön sind“, schwärmt Sabine Klotzki.
Irgendwie hatte es sich herumgesprochen, dass die Oldtimer durch das Oder-Spree-Seengebiet und Märkisch-Oderland rollen, denn schon auf der Etappe bis Neuzelle hatte sich eine BMW-Isetta zwischen die großen Cabrios und Limousinen gemischt und auf dem Klosterhof fanden die Oldtimerfreunde aus Guben unter anderem mit einem wunderschön restaurierten „Wartburg 312“ - sozusagen als Oldtimer-Ostbeitrag - Anschluss an die Tour der „Kalebuzer“. Und genau hier schließt sich der Kreis: Die Gründer dieses im Jahre 2017 aus der Taufe gehobenen historischen Automobilclubs in Berlin-Hohengatow Karl Kraus und Till Dreier beabsichtigten von Anbeginn an die Verbindung zu den Oldtimerfreunden im Land Brandenburg und so ist das nicht nur Ziel der Ausfahrten sondern natürlich auch Kontaktpunkt, wie in Neuzelle.

Fotos: han

Eingetragen am 08.10.2018 um 05:03 Uhr.
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