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Kultur:
Malerei und Grafik von Alexander Sementsov



Sonnabend, 7. Mai 2011, 15 Uhr
Burg Beeskow
Eintritt frei
Ausstellungseröffnung
Alexander Sementsov (1941-2005)
Malerei und Grafik
Burg Beeskow, 8. Mai bis 28. August 2011

Als Alexander Sementsov 1994 das erste Mal das Atelier auf der Burg in Beeskow bezog, ahnte er wohl kaum, dass ihm das märkische Städtchen bald zur zweiten Heimat werden würde.
In diesem Jahr, am 20. Mai 2011, hätte der vor allem in Beeskow geschätzte Künstler seinen 70. Geburtstag feiern können. Aus diesem Anlass wird die Burg Beeskow, wo der Petersburger Maler regelmäßig mehrere Monate im Jahr gearbeitet hat, ab dem 7. Mai 2011 mit einer Ausstellung an ihn erinnern.

Alexander Sementsov wurde in Kertsch (Russland, jetzt Ukraine) geboren. Seine Mutter war selbst Malerin, sein Vater Architekt. Diese Anregung nahm der junge Sementsov auf und absolvierte parallel zu seinem Studium der Nuklearphysik die Kunstakademie von Tiflis. Seit 1976 Mitglied des georgischen und seit 1986 des sowjetischen, später russischen Künstlerverbandes, war er in zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Georgien, Abchasien, Russland, aber auch in Polen, Frankreich und Deutschland vertreten.
Anfang der 1990er Jahre entdeckte er das brandenburgische Beeskow, das zum wichtigsten Motiv seiner Malerei wurde. Hier nahm er wahr, was andere übersahen – die krummen Gassen, die alten Fassaden, das noch dachlose, wie verwundet wirkende Kirchenschiff von St. Marien. Die Spurensuche des Künstlers vor Ort brachte Bilder hervor, die die Beeskower mit ihrer Stadt zu versöhnen halfen. Die Zahl seiner Anhänger, die sich von nun an Jahr für Jahr auf seine Wiederkehr freuten, wuchs rasch.
Um so mehr traf die Nachricht vom Tod Alexander Sementsovs am 17. März 2005 auf tiefe Bestürzung, denn Beeskows Bürger hatten unerwartet „ihren“ Maler verloren. Was blieb, waren neben einfühlsamen Landschaftsbildern, Porträts und Stillleben vor allem seine auffallend zeitkritischen Arbeiten, die er, der Zeuge des Kaukasuskonflikts zu Beginn der 1990er Jahre war, als Mahnung vor den Schrecken des Krieges verstand.

Die Burg Beeskow würdigt das Œuvre des Künstlers mit einer umfangreichen Präsentation, die am Sonnabend, dem 7. Mai 2011, um 15 Uhr der Beeskower Bürgermeister Frank Steffen eröffnen wird.
Bis zum 28. August 2011 können Alexander Sementsovs Gemälde und Grafiken an seinem wohl beliebtesten Arbeitsort besichtigt werden (geöffnet: Dienstag bis Sonntag, 9 bis 19 Uhr).

Abbildungen:
Narzissen, 2001, Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm
Kastanie an der alten Stadtmauer (Beeskow), 2000, Öl auf Leinwand, 60 x 70 cm
S-Bahn (Berlin), 2004, Öl auf Leinwand, 90 x 90 cm

Vita Alexander Sementsov

21.05.1941 geboren in Kertsch (Russland, jetzt Ukraine)

Er studierte an der Universität Tiflis Physik und absolvierte gleichzeitig an der dortigen Kunstakademie ein Studium der Malerei.

seit 1976 Mitglied des georgischen Künstlerbundes

seit 1986 Mitglied des sowjetischen (jetzt russischen) Künstlerbundes

seit 1989 wohnhaft in Leningrad (St. Petersburg)
seit 1994 jährliche mehrmonatige Arbeitsbesuche im Atelierhaus der Burg Beeskow
17. 03.2005 gestorben in St. Petersburg

Seine Werke wurden auf Ausstellungen in Russland, Frankreich, Deutschland, Griechenland ausgestellt und befinden sich heute in Privatsammlungen und Museen.

Eingetragen am 28.04.2011 um 06:07 Uhr.
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