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Vermischtes:
Start der 2. Phase des Breitband Ausbaues der Telekom


Schnelles Internet für 10.500 Haushalte in Frankfurt (Oder)

Frankfurt (Oder) (pm). Am Donnerstag, dem 21.06.2018, 12.00 Uhr haben Oberbürgermeister René Wilke Sven Nitze, Regio-Manager der Deutschen Telekom den symbolischen Startschuss für die 2. Etappe des Breitband-Ausbaues der Telekom vollzogen.
Die Telekom wird jetzt weitere 10.500 Haushalte und Unternehmen in Frankfurt (Oder) mit schnellem Internet versorgen. Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde werden möglich. Die dafür notwendigen Bauarbeiten und Maßnahmen starten noch im Monat Juni und werden sechs bis sieben Monate dauern.

Die Telekom hat nun auch, wie in 2016 angekündigt, den letzten Teil des zugesagten Eigenausbaus 2018 begonnen. Im zweiten Schritt wird das nördliche und westliche Stadtgebiet mit schnellem Internet ausgebaut. Der Bereich erstreckt sich vom Frankfurter Stadtkern (Stadtbrücke) bis in den Norden des Stadtgebietes (Frankfurter Brauhaus) und den westlichen Teil von Frankfurt (Oder). Der Eigenausbau beinhaltet auch die Orts- bzw. Stadtteile Lebuser Vorstadt, Markendorf, Lichtenberg, Rosengarten, Hohenwalde und Booßen.

Es werden weitere rund 10.500 Haushalte und Betriebe mit VDSL-Anschlüssen ausgestattet. Die Anschlüsse werden beim Herunterladen vorerst eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) erzielen und beim Heraufladen bis zu 40 MBit/s. Und das neue Super-Vectoring steht schon in den Startlöchern. Hier wird dann in 2019 zusätzlich die Bandbreite an den Schaltschränken in Frankfurt auf 250 Mbit/s erhöht.
Um die Bürgerinnen und Bürger besser versorgen zu können, plant die Telekom, fast 20 Kilometer Glasfaserleitungen neu zu verlegen und 86 Schaltverteiler (graue Kästen am Straßenrand) neu aufzubauen oder vorhandene Schaltverteiler zu erweitern. Die Kosten für den Ausbau trägt die Telekom. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen in HD gleichzeitig möglich sind.
Anschließend erfolgen die Einmessung und die technische Dokumentation in den Systemen. Die Anschlüsse mit den neuen Geschwindigkeiten werden voraussichtlich im 1. Quartal 2019 für die Bürger bereitstehen.

„Schnelles und verfügbares Internet ist für Familien und Unternehmen heute unverzichtbar“, betont Oberbürgermeister Rene Wilke. „Nur die Kommune, die eine gute Breitband-Infrastruktur besitzt, kann so weiter erfolgreich die Ansiedlung von Familien und Unternehmen vorantreiben, um als Wohn- und Arbeitsplatz attraktiv zu bleiben.“

„Unser Ziel ist es, auch im zweiten Step möglichst viele Haushalte in Frankfurt und Umgebung mit schnellem Internet zu versorgen“, sagt Sven Nitze, Regio-Manager der Deutschen Telekom und selber langjähriger Frankfurter.
„Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten und gehen deshalb immer in überschaubaren Bauabschnitten voran“.

Wie der Ausbau weitergeht
„Die Telekom steigt nach abgeschlossener Planung nun in die Tiefbauphase ein. Wie das Ausbaugebiet endgültig aussieht, entscheidet sich aber erst während der Feinplanung.

Verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle, etwa vorhandene Leerrohr-Kapazitäten oder das erreichbare Kundenpotenzial“, so Nitze weiter.

Um VDSL mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s anbieten zu können, muss in den Verteilerkästen am Straßenrand die Vectoring-Technik eingesetzt werden.

Um das schnelle Internet zu realisieren, sind drei Schritte notwendig:
Erstens, auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteilerkasten wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. In Glasfaser können Daten in Lichtgeschwindigkeit übertragen werden.

Zweitens, die Verteilerkästen werden so über das Ausbaugebiet verteilt, dass die Entfernung zwischen Kunde und Verteilerkasten möglichst gering ist. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am Verteilerkasten wohnt, desto höher ist die Geschwindigkeit seines Anschlusses. In ihm wird das Signal vom Glasfaserkabel auf eine Kupferleitung übergeben.

Drittens, auf der Kupferleitung, die vom Verteilerkasten zum Kunden führt, kommt Vectoring-Technik zum Einsatz. Sie macht den Daten auf dem Kupferkabel Beine, denn sie beseitigt die elektromagnetischen Störsignale, die es zwischen Kupferleitungen gibt. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.

Nach Fertigstellung kann der Bürger im T-Shop oder beim Händler seiner Wahl die gewünschte Bandbreite buchen.

Fotos: eb / Stadt FFO

Eingetragen am 22.06.2018 um 13:37 Uhr.
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