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Vermischtes:
Großes Interesse an Gesundheitsberufen





Eisenhüttenstadt (han). Mit viel Freude präsentierten am Samstag die angehenden Pharmazie- und Laborassistenten, Krankenpfleger und -schwestern, Altenpfleger und Physiotherapeuten ihr Können und sprachen bereitwillig zu ihren Berufen am Tag der offenen Tür, den über 350 Besucher nutzten.
Zukunftssicherheit für das persönliche Leben und Freude an den gewählten Richtungen sowie das Glück an der Schule für Gesundheitsberufe lernen zu dürfen – übrigens der einzigen Einrichtung dieser Art im Land Brandenburg – waren da nur die eine Seite der Medaille. Der innere Wunsch, anderen Menschen helfen zu können, war bei den meisten die wesentlich stärkere und treibende Kraft. Und das war schon bei den Interessenten, wie bei Josefine Lehmann aus Pieskow eine Überlegung, die sich für den Beruf einer Pharmazeutisch-technischen Assistentin (PTA) interessiert und gemeinsam mit ihrer Mutter diesen Tag und den Blick hinter die Kulissen wahr nahm. Im Labor von Sophie Machnow aus Groß Muckrow, Azubi des ersten Lehrjahres herumgeführt, gewann sie erste Einblicke in die Anforderungen der Ausbildung. Sophie nannte ihre Beweggründe für eine anspruchsvolle Ausbildungszeit: „Ich möchte Menschen durch meine Arbeit helfen und dieser Beruf ist für mich die ideale Grundlage dafür. Gleichzeitig sehe ich diese Zeit hier als einen Baustein auf meinem weiteren Berufsweg, eventuell zu einem Studium. Wir haben hier engagierte Lehrer, optimale Lernbedingungen und gute Praxismöglichkeiten.“ Von den Praktika wünschte sich Sebastian Pipke aus dem zweiten Lehrjahr als PTA etwas mehr, während er die Gäste experimentell an seiner Arbeit teilhaben lies.
Geschichten und Erlebnisse spielen auch bei den angehenden Physiotherapeuten eine Rolle. Hier übte Azubi Rudolf Schulepow aus dem ersten Lehrjahr mit zwei Damen Klammern mit den Zehen aufnehmen und an einen Bastkorb zu zwacken. „Das macht er schon ganz gut“, lobte Inken Hellmich, die auch an dieser Schule lernte und heute als angestellte Physiotherapeutin arbeitet. „Ich habe die richtige Berufswahl getroffen“, meinte sie noch, bevor sie sich wieder den Aufgaben des jungen Kollegen widmete. „Wir vermitteln hier die Theorie und haben gute Praxispartner, wie die Kliniken in Bad Saarow, Markendorf, Guben, Rüdersdorf und Eisenhüttenstadt an unserer Seite, so dass wir in der Ausbildung sehr praxisbezogen, realitätsnah und fachlich sehr breit aufgestellt sind“, betonte Fachlehrerin Manja Gieseke, was übrigens auf alle Fachrichtungen zutrifft.
„Es ist nie zum spät zu Einstieg in einen Pflegeberuf“, ist sich Tatjana Finke sicher. Die 33jährige alleinerziehende Mutter hatte ihren Beruf in der Gastronomie an den Nagel gehängt, eine Einjahresausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegehelferin absolviert und war an Grenzen gestoßen. „Ich hatte das Können und durfte einfach verschiedene Sachen nicht ausüben. Deshalb habe ich im vergangenen Jahr mit der Dreijahresausbildung begonnen“, so ihre zusammengefasste Begründung für die etwas spätere Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin.
Es mögen die unterschiedlichsten Beweggründe sein, warum junge und auch viele ältere Menschen eine anspruchsvolle Ausbildung an der Schule für Gesundheitsberufe absolvieren. Der Drang zu helfen, Liebe zu den Menschen und Zukunftssicherheit im Beruf stehen sicher dafür. Schulgeldfrei ist die Ausbildung in Eisenhüttenstadt obendrein und die Rahmenbedingungen sind erstklassig. Voraussetzung ist mindestens ein guter Abschluss der 10. Klasse, natürlich auch in den naturwissenschaftlichen Fächern. Der Bewerbungszeitraum für den Ausbildungsbeginn am 1. Oktober 2018 hat begonnen und läuft offiziell bis zum Frühjahr.

Fotos: han

Eingetragen am 22.01.2018 um 04:56 Uhr.
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