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• Erlebnistouren auf der ENERGIE-Route • Bald Wanderungen übers „Bombodrom“ • XIV. Potsdamer Schlössernacht: Klänge aus des Königs Zeit • Das UNESCO-Weltnaturerbe Grumsin entdecken • Komödienfestival in der Prignitz: die Schöller-Festspiele • Hochzeiten, Elektroräder und Bungalowboote im Ziegeleipark • Ab ins Wasser - rund um Berlin ---------------------------------------------------------------------------------- Erlebnistouren auf der ENERGIE-Route (Unterwegs auf der ENERGIE-Route: Besucherin auf der F60 - Foto: Peter Radke)
Unter dem Motto „Vorsicht Hochspannung: Betreten erwünscht!“ verbindet die ENERGIE-Route zehn Sehenswürdigkeiten – seit nunmehr fünf Jahren. Anlässlich des kleinen Jubiläums haben Besucher vom 18. Juli bis 11. August 2012 die Chance, die Standorte der ENERGIE-Route auf vier Erlebnistouren kennenzulernen. Das Besondere: Besucher können zehn Originalschauplätze begehen, anfassen und ansehen, die für die allgemeine Öffentlichkeit vor einiger Zeit noch verbotene Zonen waren. Oder es infolge von betrieblichen Belangen noch heute sind – wie etwa beim aktiven Tagebau Welzow-Süd. Die Touren geben überraschende Einblicke in die Fülle der Lausitzer Industriekultur. Das lassen schon die Titel erahnen: „Der ENERGIE-Geschichte auf der Spur – Verkoksen, verstromen und brikettieren“, „ENERGIE-Land wird Seenland – Erleben Sie den Landschaftswandel im Zeitraffer“, „Kohle, Kunst und ENERGIE – Inszenierung und Überraschung pur“ und „ENERGIE heute – Moderne Produktionstechnik hautnah“. Die Startpunkte der Touren sind gut per Bahn oder Auto erreichbar. Eine Broschüre zur Lausitzer Industriekultur liefert nähere Informationen auch für individuelle Touren. Jede der 17 Einrichtungen und die 10 Sehenswürdigkeiten der ENERGIE-Route werden vorgestellt. Die Broschüre liegt bei den Partnern der Lausitzer Industriekultur aus und kann auf der Seite www.lausitzer-industriekultur.de heruntergeladen werden.
Anfragen und Tourenbuchung: excursio – Besucherzentrum Bahnhof Welzow, 035751 27 50 50, www.bergbautourismus.de und iba-tours, 035753 26 10, www.iba-tours.de
Weitere Infos zur ENERGIE-Route: www.energie-route-lausitz.de Weitere Infos zur Lausitzer Industriekultur: www.lausitzer-industriekultur.de ---------------------------------------------------------------------------------- Bald Wanderungen übers „Bombodrom“ (Aus Militärgelände wird Ausflugsgebiet: die Kyritz-Ruppiner Heide - Foto: TMB-Fotoarchiv)
Der touristischen Nutzung des als „Bombodrom“ bekannt gewordenen Truppenübungsplatzes Kyritz-Ruppiner Heide steht nichts mehr im Wege. Ende August übernimmt die Stiftung des einstigen Naturfilmers Heinz Sielmann rund 4 000 des 12 000 Hektar großen Areals südlich von Wittstock. Dabei handelt es sich um die am wenigsten mit Munition der bis 1992 hier agierenden russischen Streitkräfte belasteten Areale. Zunächst soll ein 13 Kilometer langer Weg zwischen den Dörfern Rossow und Neuglienicke für geführte Wanderungen freigegeben werden. Bereits jetzt finden hier Touren mit Kremsern statt. Die Heinz-Sielmann-Stiftung will spätestens in zwei Jahren das Areal auch für individuelle Ausflüge freigeben, um Touristen und Einheimische mit der wertvollen Natur vertraut zu machen. Auf den Heideflächen haben sich zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten erhalten. Vorgesehen sind mehrere Schutzhütten und Rastplätze. Hauptanziehungspunkt soll die ehemalige Militärtribüne sein, von der die Generäle und Offiziere einst die Übungen mit bis zu 12 000 Soldaten am Boden und in der Luft beobachteten. Bis heute bietet sich den Besuchern von hier ein weiter Blick in die Landschaft. Mit etwas Glück kann der Wiedehopf, der Steinschmelzer, der Fischadler, Rot- und Schwarzwild oder in den Abendstunden auch der Wolf beobachtet werden.
Die Heinz-Sielmann-Stiftung besitzt in Brandenburg bereits Areale in der Döberitzer Heide am westlichen Berliner Stadtrand, die Groß Schauener Seenkette bei Storkow und eine frühere Tagebaulandschaft in Wanninchen in der Lausitz. Das „Bombodrom“ war zwischen 1952 und 1956 durch die sowjetischen Streitkräfte eingerichtet worden, um hier vor allem Bombenabwürfe und das Schießen aus Panzern zu trainieren. An Manövern hatten sich auch die NVA sowie Einheiten aus der Tschechoslowakei und Polen beteiligt. Nach dem Abzug der russischen Truppen 1992 kämpfte die Bürgerinitiative „Freie Heide“ mit Gerichtsklagen und zahlreichen Demonstrationen gegen eine militärische Weiternutzung des Platzes durch die Bundeswehr. Im Jahre 2009 erklärte das Bundesverteidigungsministerium den endgültigen Verzicht auf das „Bombodrom“. 2011 ging das Areal in die Hoheit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben über. Die 4 000 Hektar große Fläche der Sielmann-Stiftung auf dem Areal gehört zum insgesamt 125 000 Hektar großen Nationalen Naturerbe. Für ihr Engagement erhielt die Bürgerinitiative „Freie Heide“ im Rahmen der ITB 2012 den Sonderpreis für Zivilcourage und Gemeinsinn der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH.
Weitere Informationen unter www.sielmann-stiftung.de und www.reiseland-brandenburg.de. ---------------------------------------------------------------------------------- XIV. Potsdamer Schlössernacht: Klänge aus des Königs Zeit (Ein jährlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender: Die Potsdamer Schlössernacht - Foto: TMB-Fotoarchiv/SPSG/Lüder)
Am 18. August lädt die XIV. Potsdamer Schlössernacht ein zu Konzerten, Lesungen und Vorführungen vor der romantisch illuminierten Kulisse des Park Sanssouci und der historischen Gebäude, von der Orangerie bis zum Neuen Palais. Zum 300. Geburtstag Friedrich des Großen lassen in seiner Sommerresidenz prächtige Kostüme und Geschichten von Kammerherr, Hofdamen, Koch oder Leibkutscher die Zeit des Preußenkönigs lebendig werden. Musikalisch wird ebenfalls viel Abwechslung geboten: Das Potsdamer Schlössernacht Orchester spielt Werke von Friedrich II., Lully, Rameau und anderen. Das Berlin Jazz Orchestra arrangiert Musik aus den 20er und 30er Jahren mit Unterstützung der deutschsprachigen „Songpoetin“ Pe Werner. In der Bildergalerie präsentiert das »Duo Varino« unter anderem Werke von Mozart, Widerkehr und Beethoven, während in den Römischen Bädern Harfenklänge zu vernehmen sind. Sogar die Bäume beginnen zu sprechen. Sie erzählen, wie sie in diese einmalige Parklandschaft kamen, ersonnen von dem großen Landschaftsgestalter Peter Lenné. Für Schnellentschlossene sind noch Tickets für die Potsdamer Schlössernacht zu 48 Euro (inkl. Vorverkaufsgebühr) erhältlich beim Potsdam Tourismus Service (PTS), Telefon 0331/27 55 88 99, sowie in den Tourist-Informationen Potsdam in der Brandenburger Straße 3 und im Flughafen Schönefeld. Online können Karten unter www.potsdamtourismus.de bestellt werden. Weitere Informationen zum Programm der Schlössernacht unter www.potsdamer-schloessernacht.de. ---------------------------------------------------------------------------------- Das UNESCO-Weltnaturerbe Grumsin entdecken (Geheimnisvolle Landschaft: UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin - Foto: TMB-Fotoarchiv/Huff)
Das UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin ist seit dieser Saison auch direkt mit dem Ausflugsbus erreichbar: ab Bahnhof Angermünde fährt bis zum 30. September der BiberBus rund um das Naturerlebnis Wolletzsee. Die BiberBus-Linie 496 verbindet im Zwei-Stunden-Takt die Ausflugsziele NABU-Zentrum Blumberger Mühle, Lenné-Park Görlsdorf, UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin, Strandbad Wolletzsee, Tierpark Angermünde und Ehm Welk- und Heimatmuseum. Die sonst nicht zugänglichen Naturentwicklungsgebiete des Weltnaturerbes Grumsin können ausschließlich mit einem kundigen Naturführer begangen werden. Zwei Führungen führen Gäste nach Anmeldung in die urtümliche Landschaft des Buchenwaldes und geheimnisvoller Moore: Die etwa 5-stündige Rundwanderung „Über Eiszeitland von Ort zu Ort“ beginnt jeden Samstag um 13.00 Uhr am Besucherzentrum des Geoparks, Preis: 10,00 Euro p.P., Kinder 12-16 Jahre 5,00 Euro, Anmeldung bis freitags 13 Uhr. Die rund 3-stündigen „Grumsin-Impressionen“ führen jeden Sonntag um 13.00 Uhr ab der Kirche Altkünkendorf bis in das Weltnaturerbe, Preis ab 5 Personen 10,00 Euro p.P., Mindestpreis 50,00 Euro, Anmeldung bis samstags 13 Uhr, im Winter bis freitags 16 Uhr. Wer die Umgebung des Weltnaturerbes Buchenwald Grumsin individuell erkunden möchte, erlebt die einmalige Naturlandschaft auf zwei Wanderwegen, Buchenwald Grumsin-Route 1 und Route 2. Im Informations- und Besucherzentrum Geopark „Eiszeitland am Oderrand“ in Groß-Ziethen, eröffnet im Mai 2012, und im NABU Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle bei Angermünde sind Ausstellungen zum Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin zu sehen. Anreise: aus Berlin mit RE 3 nach Angermünde, ab hier BiberBus Linie 496. Information und Anmeldung für die Führungen: Tourismusverein Angermünde e.V., Tel. 03331–297660, info@angermuende-tourismus.de, www.angermuende-tourismus.de. ---------------------------------------------------------------------------------- Komödienfestival in der Prignitz: die Schöller-Festspiele
Die 3. Schöller Festspiele, das Komödienfestival der Prignitz, präsentieren vom 27. Juli bis zum 5. August drei erstklassige Theaterproduktionen und ein abwechslungsreiches Kinderprogramm in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Cottbus und der NEUEN BÜHNE Senftenberg. Als Spielstätte dient erneut der Landschaftspark der Neustädter Gestüte in Neustadt/Dosse mit seiner einmaligen Kulisse. Eröffnet wird das Festival am 27. Juli mit Heinrich von Kleists turbulentem „Der zerbrochne Krug“ in der derb-komischen Inszenierung von Peter Schroth. Nicht fehlen darf auch 2012 eines der auf deutschen Bühnen meistgespielten Lustspiele: Die „Pension Schöller“, die schon 2010 und 2011 für Stimmung sorgte und von der die Schöller-Festspiele ihren Namen haben. In diesem Jahr neu: Die Festspiele begeben sich mit dem Teatro Mobile auf eine Reise durch die Kleeblattregion und bespielen die Marktplätze der Städte Kyritz, Wusterhausen und das Schloss Demerthin in Gumtow mit einer Slapstick-Version des Dampfer-Dramas „Titanic“. Die Nachmittage der Wochenenden sind für die jungen Zuschauer reserviert. In „Dornröschen“, „Der Fischer und die Lotusfee“ und „Das tapfere Schneiderlein“ gehören Bühne und Schauspieler ausschließlich den Kindern, die bei den Stücken mitwirken können. Am 4. August entführen die Schöller-Festspiele zu einem ganzen Abend voller Theater, Musik und Gaumenfreuden. „Die lange Schöller-Nacht“ präsentiert neben »Pension Schöller« auch den Kult-Sketch „Dinner for One“, Chansonlieder und eine fantastische Feuershow. Die musikalische Begleitung durch eine Live-Band und ein regionales Buffet runden den Abend ab. Der Festspiel-Ort, das Brandenburgische Hauptgestüt, kann an den Aufführungstagen erkundet werden: Die Gestüte locken mit Führungen durch die Anlagen oder einem Ausflug in der Pferdekutsche. Auskunft hierzu erhalten Sie direkt bei den Neustädter Gestüten, Andrea Hayn, unter andrea.hayn@neustaedter-gestuete.brandenburg.de, Tel. 033970-5029-533. ---------------------------------------------------------------------------------- Hochzeiten, Elektroräder und Bungalowboote im Ziegeleipark (Ein Ausflug auf dem "Bunbo" ist jetzt vom Ziegeleipark aus möglich - Foto: TMB-Fotoarchiv)
Im Ziegeleipark Mildenberg bei Gransee können sich Brautpaare ab sofort an ungewöhnlichen Orten das Ja-Wort geben. Zur Auswahl stehen eine Feldbahnhalle vor der Kulisse alter Lokomotiven und Waggons, ein zum Kino umgebauter Maschinensaal und ein Gebäude, in dem einst Ziegel umgeladen wurden. Die Hochzeitsfeier kann im ehemaligen Ringofen steigen, in dem bis zu 130 Personen Platz finden. Auch Rundfahrten mit der Feldbahn über das riesige Gelände, das 1910 als größte Ziegelei Europas galt, sind möglich. Die Hochzeitsgesellschaft könnte auch mit dem Traditionsschiff „Zehdenixe“ über die Havel zum Ziegeleipark anreisen. Zu den weiteren Neuheiten im Museumspark gehören die Ausleihmöglichkeit von Elektrofahrrädern und eine Aufladestation für die Akkus. Schließlich führt mit dem Radfernweg Berlin-Kopenhagen eine beliebte Tour direkt über das Gelände, sodass zahlreiche Radler hier Station machen. Außerdem komplettieren jetzt neu entwickelte und ausleihbare „Bungalowboote“ die Flotte in den beiden Häfen des Ziegeleiparks. Für den Typ „Bunbo“ ist in Richtung Müritz kein Bootsführerschein erforderlich. Bis zu sechs Personen können hier übernachten, grillen, vor dem Kamin sitzen oder abwechselnd in einer Hängematte liegen. Der Mietpreis pro Woche liegt im Schnitt bei 1 000 Euro und damit deutlich unter den Kosten für ein Hausboot. Nächster Höhepunkt im Ziegeleipark ist die Veranstaltung „ Faszination Technik: Traktoren, Oldtimer und Elektromobilität“ am 11. und 12. August. Die Besucher erleben eine Parade der Traktoren, eine Ausfahrt von Oldtimern, ein Erlebniscenter Elektromobilität, Stuntshows mit Autos, Fahrten mit der Dampflok durch die Tonstich-Landschaft sowie Live-Musik und einen Handwerkermarkt. Weitere Informationen unter www.ziegeleipark.de und www.reiseland-brandenburg.de. ---------------------------------------------------------------------------------- Ab ins Wasser – rund um Berlin
Der Tourismusverband Dahme-Seen e.V. hat pünktlich zum Beginn der Badesaison den neuen Flyer „Baden & Boot fahren im Dahme-Seenland“ herausgegeben. Darin werden Badestellen der Region empfohlen und mit ihrer Ausstattung beschrieben. Auch Freizeitkapitäne, die Informationen zu Bootsverleih, Fahrgastschifffahrt, Schleusenzeiten, Wassertankstellen oder ähnlichem benötigen, werden dort fündig. Der Flyer „Baden & Boot fahren“ ist ab sofort kostenlos in der Touristinformation am Bahnhof Königs Wusterhausen erhältlich und kann auch unter Tel. 03375-252019 oder auf www.dahme-seen.de bestellt werden.
Auch die Broschüre "Badeseen & Wassersport" aus der Reihe Erlebnis Barnim enthält Tipps für alle, die es raus ins Grüne und ins kühle Nass zieht. Hier stehen Informationen über zahlreiche Badestellen und Aktivitäten im, am und auf dem Wasser im Norden Berlins bereit. Die Broschüre kann als PDF auf www.barnimerland.de heruntergeladen werden.
Wer das Bade-Erlebnis mit einer Radtour verbinden möchte, findet in der Broschüre „Die schönsten Radpartien in Brandenburg“ gleich mehrere Ideen: So verspricht die 23 Kilometer lange Tour von Berlin-Buch nach Wandlitz „Erfolgserlebnisse auf dem Weg ins Grüne“ – wie Abstecher in das Strandbad Wandlitzsee oder das Waldbad Liepnitzsee. „Pack die Badehose ein“ heißt eine Rundtour ab und an Königs Wusterhausen, die an 9 Badestellen vorbeiführt. „Einsteins Paradies und viel Kultur“ führt rund um den Schwielowsee und bietet neben kulturellen Highlights auch die Gelegenheit, in den Strandbädern in Caputh und Ferch in den See einzutauchen. Weitere Informationen und Download der Broschüre: www.radeln-in-brandenburg.de, telefonische Bestellung: TMB Informations- und Vermittlungsservice, 0331 200 47 47.
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